8 Millionen Wege zu sterben (1986)

8 Millionen Wege zu sterben (1986)

8 Millionen Wege zu sterben

19861 h 50 min
Kurzinhalt

Matt Scudder, Drogenfahnder in Los Angeles, ist Alkoholiker. Erst zerstört die Sucht seine Familie, schliesslich verliert er auch seinen Job. Scudder sucht Hilfe bei den Anonymen Alkoholikern. Nach anfänglichen Erfolgen im Kampf gegen seine Sucht erleidet Scudder einen schweren Rückschlag. Als vor seinen Augen ein Callgirl umgebracht wird, das ihn um Schutz gebeten hatte, rennt er in den nächsten Schnapsladen. Doch dann rappelt sich der Ex-Cop wieder auf. Wenn er den Mörder findet, kann er auch König Alkohol vom Thron stürzen. Sein Gegner ist der Kokain-Dealer Angel, seine Verbündeten sind der Spielclub-Besitzer Chance und die hübsche Prostituierte Sarah. Scudder entdeckt Angels Kokainvorräte - Stoff im Wert von Millionen. Als Angel Sarah als Geisel nimmt, schlägt Scudder einen Deal vor: Sarah gegen das Koks. Doch bei der Übergabe läuft alles schief...

Metadaten
Regisseur Hal Ashby
Laufzeit 1 h 50 min
Starttermin 25 April 1986
IMDb Id tt0090568
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Nicht schlecht
Bilder

Ein Cop-Thriller aus der Hand von Oliver Stone? Das kann doch nur gut sein, oder? Noch dazu mit Jeff Bridges, Andy Garcia in den Hauptrollen. “8 Millionen Wege zu sterben” ist ein Cop-Thriller aus dem Jahr 1986. Zur Zeit der Schulterpolster, der Haarspray Frisuren und auffälligen Klamotten in bunten Farben, Neon-Lichter in den Städten und vieles mehr. Sprich die puren 80er Jahre in einem Film fest gehalten. Doch leider weit gefehlt.

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Die Thematik das ein Cop ein mächtiges Alkoholproblem aufweist und dadurch nicht nur seinen Job sondern auch Familie auf´s Spiel setzt klingt mehr als plausibel und nicht so weit her geholt. Jeff Bridges geht förmlich auf in dieser Rolle und seinem Charakter, man könnte fast denken das er am Set ordentlich einen gebechert hat um seiner Rolle mehr Ausdruck zu geben. Andy Garcia hier als schmierigen Unterwelt-Ganover ist auch eine Augenweide und reine Pracht auf der Mattscheibe. Doch reichen die Top-Stars, der Regisseur und das Setting aus um einen spannenden und actionreichen Thriller auf die Beine zu stellen?

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Nein, die Story ist teilweise glaubwürdig und interessant in Szene gesetzt, doch die vielen Verwirrungen und Handlungssprünge machen es dem Zuschauer schwer bei Laune zu halten. Auch wer es etwas heftiger und actionreich haben möchte, wird hier in die Röhre schauen. Viele Verbindungen der einzelnen Charaktere werden nicht weiter erläutert und im späteren Verlauf des Films “8 Millionen Wege zu sterben” auch nicht weiter fortgeführt. Somit wird das Drehbuch etwas dahin geschmettert ohne etwas Tiefe und Ausdrucksstärke in den Plot zu integrieren.

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Einziger Wehrmutstropfen ist Rosanna Arquette und Alexandra Paul, die beide nicht nur gut ausschauen sondern es dem Zuschauer auch durch blanke Einblicke förmlich auf die Nase reiben. Nur weil Oliver Stone draufsteht, bedeutet das nicht das man gewohnte Kost des Regisseurs bekommt, so auch in diesem Fall. Für einen entspannten Nachmittag mit leichter Berieselung ist der Film gut geeignet, eingefleischte Thriller Fans werden hier ebenfalls etwas gelangweilt und verwirrt das Geschehen verfolgen. (Stefan)


 

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