Kritik: Act of Piracy (1988)

Kritik: Act of Piracy (1988)

Act of Piracy

19881 h 41 min
Kurzinhalt

Auf einer Kreuzfahrt verliert ein junger Amerikaner seine Hochseeyacht und seine beiden Kinder an eine Bande internationaler Waffenschieber und Terroristen. Er rauft sich mit seiner getrennt lebenden Frau zusammen, um die Verbrecher in einem blutigen Finale auf einer kleinen griechischen Insel zu stellen.

Metadaten
Laufzeit 1 h 41 min
Starttermin 7 Juli 1988
IMDb Id tt0098983
Detail
Medien
Film-Details Verfügbar
Bewertung Nicht schlecht
Bilder

Schon 1970 fing Regisseur John BUD Cardos seine Filmkarriere mit dem Film “The Red, White und Black”, später folgten noch Filme wie “Mörderspinnen” von 1977, “Invasion aus dem Weltall” von 1980 und nicht zu vergessen “Mutant II” von 1984. Doch 1988 drehte er den Action-Thriller Mix mit dem Titel ACT OF PIRACY. In Deutschland bekam der Film noch den Zusatz “Piraterie auf hoher See”. 

Kritik: Act of Piracy (1988)

Story technisch bewegt sich ACT OF PIRACY im Bereich der Kidnapping Streifen, doch anstatt die Geschichte auf die Straßen zu verlegen, wurde sich hier einer Yacht bedient, auf hoher See. Zunächst bekommt man ein paar Einblicke in das Leben von Ted Andrews und seiner neuen Familie. Er ist ein Vietnam Veteran und erzählt seinem Sohn von den Erlebnissen im Krieg und das Töten nicht immer die richtige Entscheidung ist. Aus finanziellen Gründen soll die Yacht mit dem wohlklingenden Namen BARRACUDA verkauft werden und zu einem anderen Hafen überführt werden. Wieso nicht diese Fahrt mit seinen Kindern verbringen? Doch die neue Partnerin von Ted hat andere Pläne und verfolgt die Yacht mit finsteren Gesellen und nimmt sich der Yacht an, die weitere Besatzung wird erschossen und Ted geht verletzt über Bord. Nun sind noch die Kinder an Bord und begleiten die Kidnapper auf den Weg zum neuen Ziel mit dem Gedanken das Boot als illegalen Umschlagplatz für Waffengeschäfte zu nutzen.

Kritik: Act of Piracy (1988)

In der Rolle des Ted Andrews tritt ein sehr bekanntes Gesicht in Erscheinung – Gary Busey. Ein markantes Gesicht aus zahlreichen B-Movie Streifen der 80er Jahre. Zwar hatte Busey auch ein paar Erfolge in seiner Karriere zu verzeichnen, doch über eine B-Movie Karriere ging es leider nicht hinaus. Dabei sind darunter ein paar Klassiker und mittlerweile zu Kultfilmen aufgestiegene Projekte. Sei es in “ALARMSTUFE: ROT” mit Steven Seagal und Tommy Lee Jones, oder auch “Der Werewolf von Tarker Mills” aus dem Jahr 1985 oder auch “Chasers – Zu sexy für den Knast” von 1994, um nur ein paar Titel seiner langen Karriere als Schauspieler zu nennen. In einer weiteren Rolle ist Belinda Bauer zu sehen, ein australisches Ex-Model, was sich auch im Filmbusiness etablierte. Sie kennt man auch aus der TV Serie “Airwolf” als Gabrielle Ademaur, oder auch “Flashdance” von 1983 als Katie Hurley. Manche kennen sie auch aus “Robocop 2” als Dr. Juliette Faxx. 

ACT OF PIRACY fängt als ruhiger Vertreter an, das Tempo wird stetig angehoben. Dazu bekommt man mal ein anderes Setting im Bereich des Kidnapping geboten. Die Yacht ist prunkvoll und luxuriös angemessen der 80er Jahre. Der Beweggrund der Gauner sich die Yacht anzueignen um sie für Ihre Zwecke zu nutzen, klingt realistisch und wird durch die eiskalte Übernahme auch entsprechend in Szene gesetzt. Doch bei dem vielen Lob für diesen B-Movie, gibt es auch leider ein paar Schwächen. Allen voran, wieso sie die kleinen Kinder behalten und als Geiseln missbrauchen. Denn Ted ist über Bord gegangen und die anderen Besatzungsmitglieder sind allesamt aus dem Weg geschafft. 

Kritik: Act of Piracy (1988)

Doch die Action in ACT OF PIRACY hät sich ebenfalls etwas bedeckt. Zwar werden im Finale zwei Boote sehr aufwendig und actionreich geschrottet. Doch bis es soweit ist vergehen oft lange Momente der Story. An manchen Stellen wirkt der Film etwas zu lang geraten. Doch wird der Zuschauer in solchen Momenten mit exotischen Kulissen und tollen Kameraeinstellungen verwöhnt. So bekommt man das Gefühl das hier ein entsprechendes Budget zur Verfügung stand. Somit ist ACT OF PIRACY ein solider B-Streifen, zwar kein Reißer, aber durchaus schaubar und ansprechend. Auch kann man den Film gut als Beispiel dafür sehen, das ein Gary Busey, eine tolle Kulisse und eine dünne Story nicht unbedingt ausreichen um Erfolg zu bekommen. Auch ist dieser Film ein gutes Beispiel dafür, wie versucht wurde aus erfolgreichen Nebendarstellern Actionstars zu kreieren.


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