American Rampage – Rache der Justiz (1989)

American Rampage – Rache der Justiz (1989)

American Rampage - Rache der Justiz

19891 h 26 min
Kurzinhalt

Sie ist attraktiv und verführerisch, aber ihre Leidenschaft gehört ihrem Job. Samantha Rork. Lady-Cop bei der Polizei in Los Angeles. Seit dem Tod ihres Bruders hat sie nur ein Ziel: den illegalen Drogenhandel zu stoppen. Ihre Gegenspieler, ein mächtiges Drogenhändlersyndikat mit ehemaligen CIA-Agenten, liefern ihr einen harten Kampf. Als sich plötzlich das FBI einschaltet, wird Samantha und ihre Kollegen gezwungen, sich zurückzuziehen. Verärgert über diesen Befehl, gibt Samantha den Fall ab, bis eines Tages ihr Partner von Drogenhändlern entführt wird... Samantha sieht rot! Sie hält sich nicht mehr an die Spielregeln und nimmt das Gesetz selbst in die Hand. Rücksichtslos will sie nun mit aller Gewalt dem schmutzigen Geschäft der Dealer ein Ende bereiten und ihren Partner befreien...

Metadaten
Regisseur David DeCoteau
Laufzeit 1 h 26 min
Starttermin 23 Januar 1989
IMDb Id tt0166972
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung In Ordnung
Bilder

Regisseur David DeCoteau der auch oft unter einem Pseudonym hinter der Kamera tätig war, ist kein Unbekannter im Film-Sektor. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Filme wie „Dr. Alien“ (1989), „Nightmare Sisters“ (1988) und „Creep Zone“ (1987). Zu seinen verwendeten Pseudonymen zählen Namen wie David Doe, David McCabe, Ellen Cabot, Jack Reed, Joseph Tennent, Julian Breen, Marc Denne, Martin Tate, Mary Crawford, Richard Chasen und Victoria Sloan.

Der Actioner „American Rampage“ aus dem Jahr 1989 zählt ebenfalls zu seinen Werken. Ein Actioner der die 80er förmlich ein- und ausatmet. Allen voran der Synthesizer-Klang der den ganzen Film hindurch stets präsent ist. Dazu noch die Mode und Frisuren der 80er. Der Look des tragens einer Jeans-Jacke mit aufgestellten Kragen und vieles mehr. In der Anfangssequenz des Streifens hat Regisseur DeCoteau sogar einen kleinen Cameo Auftritt.

Zu Beginn des Films nimmt der Zuschauer an einer Art Dia-Show teil. Dort werden ihm einzelne Charaktere gezeigt und mit ein paar Hintergrundinformationen ausgeschmückt. Der Zuschauer wird verwundert sein und sich fragen wozu das ganze genau dient. So schnell die Dia-Show auch beginnt, so schnell hört sie auch wieder auf.

Die Story ist recht simpel gestrickt und verläuft sich leider manchmal ins Leere. Manche Dialoge sind recht eigenwillig und tragen nur wenig zur Handlung / Story des Films bei. Manche Szenenfolgen sind extrem gestreckt worden um wahrscheinlich die Laufzeit des Films zu erhöhen.

Die Action-Sequenzen sind zu Anfang des Films recht verhalten in Szene gesetzt worden. Oft sieht man nur die Wumme des Widersachers und der Tod des Opfers wird nicht gezeigt. Erst im letzten Drittel des Films bekommt der Action-Freund gut was geboten. Gute Action-Szenen gepaart mit heftigen Shootouts – darauf wartet der Action-Freund. Wer mehr auf barbusige junge Damen steht, der wird hier ebenfalls gut bedient. In zahlreichen Einstellungen sieht man so manch attraktive junge Frau am Pool, die sich erstmal ordentlich den Körper und besonders den Busen eincremt. Untermalt werden diese Szenen mit einem pornolastigen Score – wie passend!

Wer genau hinschaut wird hier zwei bekannte Gesichter entdecken, die Rede ist von Michelle Bauer und Linnea Quigley, die hier in einer Duschszene ihr Leben lassen muss. Michelle cremt sich dafür erstmal ordentlich die Brust ein.

„American Rampage“ befand sich damals sogar auf dem Index, was sicherlich an den freizügigen Szenen lag. Gewalttechnisch bewegte man sich eher im FSK 16 Bereich als FSK 18, da hat man weitaus heftigere Filme und Szenen gesehen. Der Film versprüht jedoch seinen eigenwilligen Charme und weiß zu gefallen. Grob, hausgemacht und mit Liebe zum B-Movie Sektor hat Regisseur David DeCoteau was ordentliches abgeliefert. Wer sich an B-Movies im Action-Genre nicht satt sehen kann, der wird mit „American Rampage“ seine Freude haben. Auch wenn das Cover etwas verspricht was der Film nicht halten kann. Die blonde Frau auf dem Cover kämpft nie im gezeigten Outfit und hatte hier ihre erste und letzte Filmrolle. Die anderen Schauspieler agieren recht stabil und bewegen sich im Mittelmaß ihrer Möglichkeiten den Charakteren Leben einzuhauchen, das Skript gab ja auch nicht viel Spielraum her. (Stefan)


 

0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Translate »
error: Content is protected !!
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x
%d Bloggern gefällt das: