Kritik: Born To Win – In der Hölle des Dschungels (1989)

Kritik: Born To Win – In der Hölle des Dschungels (1989)

Born To Win - In der Hölle des Dschungels

19891 h 26 min
Kurzinhalt

In Süd-Ost Asien sucht die Jornalistin Marylin Kane die Story ihres Lebens und findet mit dem Kriegsveteranen Sam Wood einen Augenzeugen aus Vietnam. Sam, der gefeierte Kriegsheld, lebt aber nur noch im Schatten seines Ruhmes. Mit viel Geld lockt sie ihn nochmal in den Dschungel zum berüchtigten Vietcong-Lager Lou-Tan... Komplikationen sind also vorprogrammiert.

Metadaten
Regisseur Bruno Mattei
Laufzeit 1 h 26 min
Starttermin 1 Januar 1989
IMDb Id tt0096970
Detail
Medien
Film-Details Verfügbar
Bewertung Sehr Gut
Bilder

“Born to Win – In der Hölle des Dschungels” aus dem Jahr 1989 ist ein Werk von Bruno Mattei. Der italienische Regisseur bescherte uns einige Videotheken-Kracher, besonders in den damaligen Bahnhofskinos liefen seine Filme rauf und runter. Bruno Mattei inszenierte Filme wie “Die Hölle der lebenden Toten” von 1980, “Laura – Eine Frau geht durch die Hölle” aus dem Jahr 1982 und “Roboman” von 1988 – ebenfalls ein Videotheken-Kracher. Mattei war dafür bekannt mit einem geringen Budget das beste aus dem Skript heraus zu kitzeln, starke männliche Helden oder auch weibliche starke Persönlichkeiten waren sein Markenzeichen und Metier.

Kritik: Born To Win - In der Hölle des Dschungels (1989)

Schaut man sich nach Dschungel-Actioner um wird man fast förmlich von der Masse erschlagen. Es war ein sehr beliebtes und gefragtes Genre der 80er Jahre bis in die 90er hinein. Sich da für einen Film zu entscheiden fiel schon schwer, hinzu kam das viele mehr schlecht als Recht waren und man oft Lebenszeit verschwendete. Doch mit “Born to Win” ist es anders.

Ein gradliniger B-Actioner der es ordentlich krachen lässt, nicht nur was die Action mit Waffen und Sprengstoff angeht, auch humorvolle Sätze gekonnt in Szene gesetzt fanden ihren Platz im Skript und unterbreiten dem Zuschauer ein amüsantes, actiongeladenes Spektakel im Dschungel von Vietnam.

Kritik: Born To Win - In der Hölle des Dschungels (1989)

Du hast 30 Sekunden es zu lernen – ein Satz der öfter seinen Einsatz im Skript fand!

Unser Held des Films gespielt von Brent Huff erinnert zu Anfang des Films stark an Crocodile Dundee, dunkle Hose, Weste und ein Schlapphut auf dem Kopf. Obwohl die Optik einen harmlosen Abenteurer vorgaukelt, bekommt man ihn im späteren Verlauf als Einzelkämpfer ala Rambo serviert. Mit einem geheimen Waffenlager und unterirdischen Tunneln die er seitens der Vietkong erweitert hat, nimmt er das Maschinengewehr in die Hand und ballert ordentlich durch die Gegend und rasiert nicht nur die Rasenkante im Dschungel. Er ist ein Kriegsveteran der seine Kameraden damals befreien wollte, jedoch von seinen Vorgesetzen gebremst wurde. Nun bekommt er den Auftrag den Mann zu befreien der ihn damals im Dschungel im Stich gelassen hat. Durch Vortäuschung einer geplanten Reportage lotst Marylin Kane (gespielt von Mary Stavin) ihn in den Dschungel um ihren Vater zu befreien. In einer weiteren Rolle ist Schauspieler Werner Pochath zu sehen, den österreichischen Schauspieler kennt man aus vielen B-Movies, vorrangig im Action Genre, sowie auch aus “Plattfuss in Afrika” als Spiros.

Nachdem sein Vorgesetzter und Kameraden befreit sind, nehmen sie gemeinsam den Kampf gegen die Vietkongs auf und beenden den Krieg den sie vor Jahren begonnen hatten.

Kritik: Born To Win - In der Hölle des Dschungels (1989)

In “Born to Win” kracht und knallt es gewaltig – hier werden in bester Action-Manier dutzende Soldaten umgemäht, förmlich vernichtet. Sprengstoff jagt Häuser und Autos in die Luft und die Soldaten fliegen in Zeitlupe durch die Dschungellandschaft. Untermalt werden solche Szenen noch mit eindringlichen Synthesizer-Sound, der zwar immer wieder im Laufe des Films eingespielt wird, aber nie so richtig langweilig und nervend wirkt. Das ist Bahnhofskino Unterhaltung für Zuhause. Wer in der Masse von Dschungel-Streifen einen besonderen Tipp braucht, wird mit “Born to Win” seine Freude haben.


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