Kritik: Das Netz (1995)

Kritik: Das Netz (1995)

Das Netz

Ihr Führerschein, Ihre Kreditkarte, Ihr Bankkonto, Ihre Identität, -gelöscht

19951 h 54 min
Kurzinhalt

Die Computerexpertin Angela Bennett (Sandra Bullock) arbeitet von Zuhause aus für die Softwarefirma Cathedral und lebt sehr isoliert. Ihre Pizza kommt per Online-Bestellungen, soziale Kontakte pflegt sie ausschließlich am Telefon oder über das Internet. Eines Tages bekommt Angela eine Diskette mit brisanten Informationen zugespielt, die sie kurze Zeit später in Lebensgefahr bringt. Der gerissene Profikiller Jack Devlin (Jeremy Northam) wird auf sie angesetzt und soll die Daten mit allen Mitteln wiederbeschaffen. Angela kann entkommen, doch plötzlich steht ihre Welt Kopf: Jemand hat ihre persönlichen Daten aus allen staatlichen Computern gelöscht und ihre Identität getilgt. Dabei wurde ihr Strafregister um einige Punkte erweitert, weswegen ihr nicht nur Devlin, sondern auch die Polizei auf den Fersen ist.

Metadaten
Regisseur Irwin Winkler
Laufzeit 1 h 54 min
Starttermin 28 Juli 1995
IMDb Id tt0113957
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut

Als in den 90er Jahren die Digitalisierung und die Technischen Möglichkeiten noch in den Kinderschuhen steckten, wurde 1995 der Thriller “Das Netz” mit Sandra Bullock gedreht. Es sollte die Angst vieler Bürger vor der Digitalisierung und die Angst vor den Verlust der eigenen Rechte, Identität ein größeres Publikum näher zu bringen. Aus heutiger Sicht wirken viele Dinge aus dem Film veraltet, dabei ist das Thema der “Digitalisierung” noch immer aktuell und oft ein Streitthema zwischen Mensch und Maschine. Sandra Bullock agiert gewohnt souverän in ihrer Rolle. Pflichtprogramm für Cyber-Thriller Fans, und wer die 90er technisch miterlebt hat, wird sowieso begeistert sein.


 

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