Deadlock (1970)

Deadlock (1970)

Plakat von "Deadlock"

Deadlock (1970)

89 min - Thriller, Western - 15 Oktober 1970
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Charles Dump lebt mit seiner Tochter in einem verlassenen Kaff in der mexikanischen Sierra. Eines Tages gabelt er den erschöpften Verbrecher Kid auf, der die Beute eines Bankraubs im Gepäck hat. Dump beginnt sich für das Geld zu interessieren, doch seine Aussichten verschlechtern sich, als mit Sunshine der Organisator des Bankraubs eintrifft. Trotzdem versucht Dump weiterhin, sich das Geld unter den Nagel zu reißen, was zu einem unerbittlichen Katz-und-Maus-Spiel führt.

Director:  Roland Klick
Writers:  Roland Klick

Photos

Storyline

Charles Dump lebt mit seiner Tochter in einem verlassenen Kaff in der mexikanischen Sierra. Eines Tages gabelt er den erschöpften Verbrecher Kid auf, der die Beute eines Bankraubs im Gepäck hat. Dump beginnt sich für das Geld zu interessieren, doch seine Aussichten verschlechtern sich, als mit Sunshine der Organisator des Bankraubs eintrifft. Trotzdem versucht Dump weiterhin, sich das Geld unter den Nagel zu reißen, was zu einem unerbittlichen Katz-und-Maus-Spiel führt.


Collections: Roland Klick

Genres: Thriller, Western

Detail

Official Website: 
Country:   Deutschland
Language:  Englisch
Release Date:  15 Oktober 1970

Box Office

Company Credits

Production Companies:  Roland Klick Production

Technical Specs

Runtime:  1 h 29 min
Die Banditen Sunshine und Kid flüchten nach einem Bankraub in die Geisterstadt Deadlock in der mexikanischen Sierra. Die einzigen Bewohner sind Charles Dump und seine Tochter Jessy. Dump versucht, den Banditen ihre Beute abzujagen … Deadlock heißt ein Türschloss, das sich nur von einer Seite öffnen lässt. Der Spielort des Films ist so eine Falle, aus der es kein Entrinnen gibt. MARIO ADORF als rührend tollpatschiger Pechvogel, ANTHONY DAWSON als alternder Killer und MARQUARD BOHM,
“Schwabings Understatement-Ungeheuer”, als verletzter Gangster, schleichen um die Beute wie die Katzen um den heißen Brei…《 *moviepilot.de
Bilder von "Deadlock"
© 1970 Roland Klick Production − Alle Rechte vorbehalten.
Independent-Filmer ROLAND KLICK schuf mit DEADLOCK eine kleine NO-BUDGET-Perle und einen Geheimtipp für Fans eines Nischensektors, der vor allem in den Siebziger Jahren populär war. Der Genre-Mix bedient sich hemmungslos an den populäreren Vorbildern, sei es nun aus dem Western,- Gangster, oder Dystopie-Bereich. Trotzdem gelingt es dem Regisseur und seinem penibel ausgewählten Mini-Ensemble, nihilistisch und eigen, eine Sogwirkung zu erzeugen, die lediglich auf der beeindruckenden, weil (er)drückenden Atmosphäre fußt, trotz der erbarmungslosen, kargen und lebensfeindlichen Ödnis Israels, dessen hoffnungslose Weite, einem riesigen, zivilisationsfernen “Gefängnis” nahe kommend, im Film Mexiko darstellen soll. Sowieso ist die zeitliche Einordnung der Handlung nicht klar definierbar, am Ehesten könnte es sich um eine postapokalyptische Zukunft handeln, rückständig bis neo-martialisch, wie etwa in der
MAD MAX-Trilogie – und dabei am Ehesten im mittleren ROAD-WARRIOR-Segment. Ebenfalls unklar bleibt die Herkunft der Beute oder ihres Räuber-Duos, wie es unterschiedlicher nicht sein könnte. Ein Mann und die beiden (!) Frauen, wobei die eine die interpretativ-imaginäre “Zukunftsprojektion” der anderen reflektieren könnte, bleiben bewusst auf ihre jeweils nichtige Existenz heruntergebrochene Eckpfeiler der Plot-Relevanz, sodass der Fokus ganz klar auf den “Bandito-Brötchenhälften, eines weich und eines hart, und ihres mittigen, armen Würstchens” liegt. Charakterlich soll aber hier nicht näher auf die insgesamt sechs Protagonisten des Castes eingegangen werden, denn auf diesem Fokus prunkt die Essenz von DEADLOCK. Man nimmt ROLAND KLICK einfach unumwunden ab, dass ihm das jeweilige Wesen seiner Figuren, und deren totale Interaktion, am Herzen liegt und er dafür die brachiale Reduktion der Storyline in Kauf nimmt, oder gar provokativ forciert, um seinem bewusst staubig-furztrockenen Kammerspiel mehr animalisches wie humanistisches Leben einzuhauchen.
© 1970 Roland Klick Production − Alle Rechte vorbehalten.
DEADLOCK entwickelt mit fortschreitender Laufzeit eine beklemmende Intensität einer Abwärtsspirale gleichkommend, aus welcher es für Niemanden einen Ausweg zu geben scheint. Die biestige Gesellschaftsparabel lässt Gewalt und Brutalität ebenso genüsslich-proportional steigen, wie die Gewissheit für den Zuschauer, dessen innerer Voyeur zunehmend herausgefordert wird, dass Glanz, Ehre und Hoffnung nicht mehr existieren.
DEADLOCK ist für 70s-Fans ein Muss, und zwar für solche der schmutzig-schmuddelig-schroffen ITALO/ESPAÑA-Fraktion, nicht etwa der eleganten Arthouse,-& Avantgarde-Nummern FRANKREICHS.
© 1970 Roland Klick Production − Alle Rechte vorbehalten.

Wer sich auf diesen eigenartigen & -willigen “Germano-Neo-Dystopia-Western-Gangsterfilm-Crossover-Hybriden” und seine klar strukturierte, auf’s (ent)menschelnde reduzierte Geschichte, das genial-passende Setting und den zu einhundert Prozent kausalen Score/Soundtrack der psychedelischen Kult-KrautRock-Band THE CAN einlässt, wird definitiv von diesem kleinen, aber feinen Indie-Flick belohnt. (Johnny)


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