Kritik: Der Söldner (1982)

Kritik: Der Söldner (1982)

Der Söldner

19821 h 36 min
Kurzinhalt

Im Auftrag des KGB haben sowjetische Terroristen bei einem Überfall eine große Menge waffenfähiges Plutonium an sich gebracht. Sie drohen nun damit, im Nahen Osten die Hälfte des weltweiten Erdölvorrats zu vernichten, wenn sich die Israelis nicht von der Westbank in Jordanien zurückziehen. Um die Bedrohung zu entschärfen und die Terroristen auszuschalten schickt die CIA ihren besten Mann: den “Söldner” – ein perfekt ausgebildeter Einzelkämpfer. Ohne offiziellen Auftrag und ohne Rückendeckung durch seine Vorgesetzen soll er als Undercoveragent einen atomaren Holocaust verhindern. In einem Netz aus zwielichtigen Agenten und politischen Intrigen gerät er dabei jedoch schnell zwischen die Fronten, während die Uhr tickt und das Ultimatum langsam ausläuft.

Metadaten
Laufzeit 1 h 36 min
Starttermin 1 Juni 1982
IMDb Id tt0084704
Detail
Medien
Film-Details Verfügbar
Bewertung Gut
Bilder
James Glickenhaus präsentiert mit „Der Söldner“ einen durchaus überzeugenden Agenten-Thriller, der durch eine rasante, im kalten Krieg angesiedelte Terroristenstory um eine entwendete Atomwaffe für 80 Minuten sehr ansprechend unterhält. Neben seinen abwechslungsreichen Schauplätzen (u.a. Alpen, Berlin, Israel) ist es in erster Linie die manchmal fast schon etwas überladen wirkende Mischung aus James Bond, Spezialeinheiten-Action und Terroristen-Thriller, die den Film vom Genere-Durchschnitt abhebt.
Bilder von "Der Söldner"

© 1982 Embassy Pictures − Alle Rechte vorbehalten.

Selbst wenn das Ganze etwas zu künstlich aufgebläht und überladen wirken sollte, dem Film tut’s allemal gut, da Längen somit nahezu keine Chance haben. Auch die Action bietet eine reichhaltige Palette auf: Blutige, leider insgesamt etwas rare Zeitlupen-Shootouts, Skiaction a la James Bond, eine Auto Jagd im geteilten Berlin, handgemachte Explosionen und sogar eine kleine Ninja Einlage sorgen für selten erlebte Abwechslung..
Dass die Glaubwürdigkeit mehr oder weniger auf der Strecke bleibt stört dabei nicht wirklich. Schade bloß, dass Klaus Kinski nur eine kleine Rolle zugedacht bekam, er hätte als Bösewicht durchaus noch für einigen zusätzlichen Trouble sorgen können – ginge es nach mir.
Bilder von "Der Söldner"

© 1982 Embassy Pictures − Alle Rechte vorbehalten.

Der rundum gelungene „Söldner“ sei in jedem Fall nimmersatten Actionfans ans Herz gelegt, auch wenn er jetzt schon einige Jährchen auf dem Buckel hat. James Glickenhaus hat hier absolut überzeugende, gewalttätige Arbeit abgeliefert, die lediglich etwas überladen und manchmal recht unrealistisch daherkommt. (Zsolt)


Der Söldner

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