
Die Gejagten
- -Ein sensationelles Dokument ist dem amerikanischen Geheimdienst auf den Philippinen angeboten worden: Eine Liste mit KGB-Agenten in den eigenen Reihen. Doch die Spione des Kremls verhindern die Übergabe mit allen Mitteln. Mittelsmänner und amerikanische Unterhändler werden kaltblütig erschossen, bis sich CIA-Agent Mike Branigan (Jack Gilbert) der mörderischen Angelegenheit annimmt. Doch kaum gelingt es Mike, die brisante Liste in die Hände zu bekommen, setzt auf ihn schon eine erbarmungslose Hetzjagd ein. Angeführt von seinem eigenen Boss, David Stone, der auf der Liste der Verräter ganz oben steht…
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Sogenannte B-Movies im Action-Genre sind oft so eine Sache, besonders noch wenn sie aus einer Philippinischen Produktion stammen und dort aufgrund des geringen Budgets gedreht wurden. Sicherlich gibt es hier und da ein paar kleine Perlen unter der Masse der Streifen. Doch „Die Gejagten“ aus dem Jahr 1989 zählt zweifellos nicht dazu. Nicht nur das die Story sehr simpel und völlig Banane ist, sondern auch die Hauptdarsteller, sofern man sie nennen kann nicht sonderlich gut in ihre Rollen passen.
Regisseur David Hunt versuchte mit dem Film im Reich der Regisseure Fuß zu fassen, was jedoch angesichts des Endproduktes nicht groß mit Erfolg gekrönt wurde. Betrachtet man das Setting des Films so bekommt 1A Kost geboten, man wird mit Hotelanlagen, Dschungel und alten Fabriken stets abwechslungsreich versorgt. Die Action die man erwartet lässt leider lange auf sich warten, doch dann geht es los, mit satten 40 Minuten Nonstop Geballer sei es Einarmig mit Automatik-Gewehren oder mit einer Schrottflinte, dazu ein paar Fights mit Händen und Füßen und ein paar kleine Abstürzer von Erhöhungen bei den Feinden die dem Paar ans Leder wollen um eine ominöse Liste zu bekommen, die nur handschriftlich auf einem Fetzen Papier steht.
Unsere beiden Hauptdarsteller bestehend aus Albert Bronski und Andrea Lamatsch können nur bedingt in ihren Rollen überzeugen. In erster Linie spielen sie ein Liebespaar auf Urlaub, die durch einen Mord eines Familien-Angehörigen an die Liste kommen an die die Russen (Klischee) interessiert sind. Nun müssen sie sich in ihrem Urlaubsoutfit was optisch schon gar nicht stylisch passt sich den Schergen stellen und mit einfachen Mitteln ihr Leben retten.
In den Action-Sequenzen können sie nur teilweise punkten, besonders wenn man zwei Automatik-Gewehre in den Händen hält und ala Rambo drauf los ballert und alles trifft was man treffen möchte. Sie hingegen nimmt die Schrottflinte und weiß sich auch mit Händen und Füßen zur Wehr zu setzen. Somit verbleibt dem Film nur ein Status von einem Durchschnitts-Streifen der in der Masse an solchen Produktionen fleißig mit schwimmt. Für Hardcore Action-Fans wird viel Sitzfleisch abverlangt und die Action wird nur Ansatzweise der Möglichkeiten ausgeschöpft. Hier wäre sicherlich mehr Potenzial möglich gewesen auch mit einem geringen Budget.