Die Macht der Shaolin (1986)

Die Macht der Shaolin (1986)

Die Macht der Shaolin

19861 h 34 min
Kurzinhalt

Der junge Ming lebt seit seiner frühesten Kindheit in einem Shaolin-Kloster und hat es in punkto Kampf bereits zu einiger Reife gebracht. Mit der friedvollen Philosophie mag er sich noch nicht so recht anfreunden, denn als ihn die Nachricht vom gewaltsamen Tod seines Vaters erreicht, zieht er aus, um sich an dem dafür verantwortlichen kaiserlichen Beamten zu rächen. Dabei kommen ihm ein erfahrenerer Shaolin und die hübsche Si Ma zur Hilfe, die ebenfalls Verwandte durch den Bonzen verloren hat. Gemeinsam führen die drei eine Attacke nach der anderen gegen die zahlenmäßig weit überlegenen Gegner und erringen den Sieg, als ihnen ihre Klosterbrüder in geballter Stärke zur Hilfe eilen.

Metadaten
Regisseur Liu Chia-Liang
Laufzeit 1 h 34 min
Starttermin 1 März 1986
IMDb Id tt0091607
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut
“Die Macht der Shaolin” (originär “Martial Arts of Shaolin”) ist der 3. Teil der “Shaolin temple”-Saga mit Eastern-SuperStar Jet Li in der Hauptrolle…, im Jahre 1986 von Shaw´s Regie-Legende Lau Kar Leung für das rotchinesische Label “Pearl River Film Production” in Szene gesetzt.
Und es ist ein überaus bunter, tempo- und actiongeladener sowie unterhaltsamer Easternfilm aus der Endphase der Shaw Brothers (die hier als CoProduzenten in einer ihrer letzten Projekte fungierten) entstanden.
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Mir gefiel dieser Streifen sehr gut…, gleichwohl er etwas Zeit braucht in die Gänge zu kommen, und die Story papierdünn daher kommt. Doch als die Eckpunkte seiner Storyline abgesteckt sind, entwickelt sich ein fesselnder und rastloser KungFu-Actioner, der gleichwohl auch durch seine schönen Örtlichkeiten, Hintergründe, helle bunte Bilder und seine räumliche Offenheit zu überzeugen weiß!
Wie erwähnt ist die Storyline dünn…, es wird ein an sich einfacher Rache-Plot geboten. Und so sollen denn der bunte Bilderbogen, der durch die Örtlichkeiten seinen besonderen Reiz erhält und die KungFu-Action hier bewusst das Wichtigste sein. Und da bietet der Streifen denn eine ganze Menge und das kann den dürren Plot denn bestens kaschieren, der aber gleichwohl sauber erzählt wird, als die Eckpfeiler soweit stehen…!
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Als glänzend gewählte Örtlichkeiten sind hier vor allem die wunderbare Flusslandschaft des YangTse, mit ihren sanften Hügeln und sattgrünen Ufern, die verbotene Stadt in Beijing und die große Mauer zu nennen, auf der tatsächlich gedreht wurde! Alles wurde visuell ansprechend ausgewählt, und verleiht diesem Eastern eine unvergleichliche Optik…, vor diesen mondän-pittoresken Kulissen agieren denn die Darsteller und wird eine ebenso ansprechende KungFu-Action geboten.
Jet Li agiert in seinem aus den vorherigen “Shaolin temple”-Teilen gewohnten Rollenbild…, als hitzig-agiler Mönchs-Novize, der seine Rache angehen will…, viel Tiefe besitzt denn seine Figur nicht.
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Yue Sing-Wai spielt den fiesen, grausamen Villain denn auch entsprechend klischeehaft. Genauso wie Yue Hoi den Sifu des Helden…, immer böse wenn er diesen zur Räson bringen muss, doch auch immer mit Gerechtigkeitssinn gegen die Schurken.
Mit dabei sind noch Wong Chau-Yin, die die weibliche Hauptrolle inne hat, sie spielt solide, akrobatisch in der Action und niedlich anzusehen. Und Woo Gin-Keung hält als dritter in diesem Bunde alles in etwas besonnener Manier zusammen.
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In einem Eastern immer am Wichtigsten: Die KungFu-Action! KungFu, WuShu (insbesondere der Kampf mit Stöcken) und Swordplay sind hier gut durchmischt…, und was für rasante, rastlose Kämpfe sind hier zu sehen? Nach ca. 2 Dritteln des Streifens wird fast nur noch gefightet…, da geht´s die KungFu-Achterbahn rauf und runter.
Hier zeigt sich wieder die so rastlose wie instinktsichere Handschrift von Lau Kar Leung…, einst der Riege der Fighting Instructors der Shaw Brothers entstammend.

Und der vorfinale Fight auf der Palast-Dschunke des Bösewichts ist denn schon von der Örtlichkeit her besonders…, und langgezogen, und höchst intensiv vor allem vom Tempo her. Anschließend, nachdem der Villain fast alleine dasteht…, kommt es denn noch zum blutigen Finale. (Zsolt)


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