Kritik: Die Nacht der Aliens (1996)

Kritik: Die Nacht der Aliens (1996)

Die Nacht der Aliens

19961 h 31 min
Kurzinhalt

Die Forschergruppe um Professor Chambers ist einer Sensation auf der Spur: Außerirdische nähern sich der Erde, ihre Ankunft steht unmittelbar bevor. Plötzlich aber mehren sich die Zeichen, dass die Besucher nicht in friedlicher Absicht kommen: Menschen verschwinden, es kommt zu unerklärlichen Zerstörungen, schließlich zeigt die Armada aus dem All ihr wahres Gesicht: Ein mörderisches Inferno beginnt...

Metadaten
Regisseur Peter Maris
Laufzeit 1 h 31 min
Starttermin 1 Januar 1996
IMDb Id tt0115506
Detail
Medien
Film-Details Verfügbar
Bilder
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Dieser Sci-Fi Streifen “Die Nacht der Aliens” ist Trash aus der 4. Dimension, da ziehen sogar die Aliens Leine und lachen sich halb Schlapp.
Hiermit erkläre ich diesen Streifen zum Kultfilm! So was von trashig abgefahrenes bekommt man ja wirklich selten in die Finger. Sogar solche netten Gurken wie “Mind Breakers” oder “Them” sind wahre Meisterwerke gegenüber diesem Brett. Doch zerlegen wir den Film der Reihe nach. Zuerst mal zur Handlung. Die ist so abgefahren neu, dass meine Hamster mich mit einer Knarre bedrohten und unbedingt aus dem Blickfeld des TV-Gerätes geschoben werden wollten. Es geht also darum, dass ein paar dümmliche Hobbywissenschaftler einige UFOs entdecken. Leider zu spät, denn die Invasion hat schon begonnen. Das war’s. Der Rest setzt sich aus 1:1 kopierten Elementen aus “Star Wars”, “ID4” und “War of the Worlds” sowie einigen Spritzern “Bad Taste” zusammen. Womit wir auch schon bei den Aliens wären. Selbige sind eine Mischung aus den Bad Taste – Aliens und dem Gnom Yoda aus “Star Wars”. Echt zum brüllen sag ich euch. Über die Raumschiffe legen wir mal lieber den Mantel des Schweigens. Obwohl, die Mutterschiffe könnten fast nicht verwendete Modelle aus “ID4” sein. Ach ja, dann gibt es noch die großen Oberaliens, welche wiederum nicht verwendete Kostümentwürfe aus “Halloween Monster” sein könnten, nur viel mieser.
So, jetzt kommen wir zu den Leuten, welche von den Aliens gekillt, oder welche Aliens killen werden. Die netten Wissenschaftlerin denkt bei der drohenden Vernichtung einer mit einem Atari Computer erzeugten Stadt nur an ihre Miezekatze und ergibt sich wie der Rest der dümmlich agierenden Mannschaft in noch idiotischeren Dialogen, die so voller Klischees stecken, dass man immer schön mit raten darf, wer was als nächstes sagt. Meine Trefferquote lag bei 100%. Beispielgefällig? “Oh Shit, in welchem Film bin ich hier nur? In irgend so einem miesen B-Movie?” Kein Kommentar.
Das Desaster wird durch die völlig unglaubwürdige Handlung, welche manchmal zum Lach- oder Brechreit führt, noch perfektioniert. Neben sinnlosen und im Nichts verschwindenden Nebenhandlungen, kommt die Logik viel zu kurz. Man knackt so z.B. den Sicherheitscode der feindlichen Raumschiffe mit einem Laptop der allersten Generation, ohne natürlich auch nur irgendeinen Kontakt zum Raumschiff zu haben. Weiter geht es dann damit, dass die Alien – Laser – Strahlen mal ganze Wolkenkratzer in die Luft jagen, und ein andermal nur kleine Löcher in Beton brennen – der gleiche Laserstrahl in der gleichen Szene wohlgemerkt! Und wo wir gleich bei den Explosionen sind. Wenn so ein nettes Raumschiff hochgeht, bzw. abgeht, wird dieses mittels hübscher Feuerwerkskörper dargestellt die durch die Botanik heulen. Ebenso peinlich die Szenen, in denen man mit einem Auto durch die zerstörten Städte fährt. Das sieht dann so aus, wie in diesen alten Filmen, als man mit den Autos noch vor Leinwänden geflohen ist, die einen verfolgten. Auf der Leinwand bekommen wir dann einige echte Ausschnitte von Kriegen und Katastrophen zu sehen. Und wenn mal ein richtiges brennendes Haus gezeigt wird, quillt doch tatsächlich schneeweißer Rauch aus den Fenstern, und nur aus denen!
Der absolute Kult für einen sinnfreien Abend mit Kumpels bei einer Tasse Bier.
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