Kritik: Düsenjäger (1957)

Kritik: Düsenjäger (1957)

Düsenjäger

19571 h 53 min
Kurzinhalt

Air Force Colonel Shannon soll Pilotin Anna, die per Düsenjäger aus der UdSSR geflohen ist, die Eingewöhnung in die USA erleichtern. Was weder dem Pentagon, noch Shannon klar ist: Anna ist ebenso schön wie gefährlich. Sie ist KGB-Mitarbeiterin und wurde als vermeintliche Überläuferin in die USA geschickt, um auf diesem Wege an geheime Militärinformationen zu gelangen. Doch auch dem Colonel wurde der Auftrag erteilt, an Informationen zu kommen. Und zwar über Anna ...

Metadaten
Laufzeit 1 h 53 min
Starttermin 11 Oktober 1957
IMDb Id tt0050562
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut
Bilder

Normalerweise kennt man John Wayne als Cowboy hoch zu Ross, in unzähligen Western aber auch Abenteuerfilmen besetzte er dutzende Hauptrollen und galt schon damals als lebende Legende Hollywoods. In “Düsenjäger” schlüpfte er in die Rolle des Air Force Colonel Shannon und bleibt seiner Erscheinung als spitzzüngiger Held treu.

Im Film geht es hauptsächlich um den Kalten Krieg Konflikt zwischen der USA und der damaligen UDSSR. Jedoch spürt man das im Film es etwas verharmlost und mit einer kleinen Prise Humor und vor allem einer Liebesgeschichte ausstaffiert wurde. Ob diese Version der Inszenierung der damaligen Vision von Hughes und Sternberg entspricht kann man leider nicht mehr nachvollziehen.

John Wayne als Colonel und Janet Leigh als russische Kampfpiloten liefern sich nicht nur in der Luft ein waghalsiges Duell. Beide tragen ihre Duelle mit dem Gegenüber mit dem typischen Geschlechterkampf aus als es über die verhärteten Fronten der Großmächte. Sie begegnen sich auf Augenhöhe und versprechen dem Zuschauer ein amüsantes Werk mit Witz, Charme und Feingefühl.

Doch hat “Düsenjäger” noch viel mehr zu bieten. Allen voran die Action-Szenen in der Luft werden Ihre Fans finden und den Unterhaltungsfaktor steigern. Vor allem wenn man das Entstehungsjahr des Films betrachtet kommt ein “WOW” Effekt hoch. Mit damals waghalsigen Flugmanövern und Duellen die man eher dreißig Jahre später in Tom Cruise seinem Film “Top Gun” erwartet hätte. Die U.S. Air Force trug ihren Teil zur Entstehung des Films bei. Sie lieferten zahlreiche Manöver für die Kamera ab und gaben ihre militärischen Fahrzeuge, Flugzeuge als Leihgabe zum Dreh des Films.


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