Düstere Legenden (1998)

Düstere Legenden (1998)

Düstere Legenden

Was Du nicht glaubst, kann Dein Tod sein.

19981 h 39 min
Kurzinhalt

Pendelton College, New England. Der Jahrestag des brutalen Serienkiller-Massakers in der Stanley Hall der Traditions-Uni soll mit einer makabren Party gefeiert werden. Doch die düstere Legende, die vor 25 Jahren mit der Klinge eines irren Mörders geschaffen wurde, streckt ihre Krallen in die Gegenwart. Ein Psychopath geht um und mordet scheinbar wahllos. Schulleitung und Studenten sind hilflos und entsetzt. Doch Natalie und ihre Freunde Parker, Brenda, Sasha, Damon und Paul wollen nicht wie die Kaninchen vor der Schlange erstarren. Viel können sie gegen das Morden nicht ausrichten. Und sie können sich gegenseitig nicht trauen.

Metadaten
Regisseur Jamie Blanks
Laufzeit 1 h 39 min
Starttermin 25 September 1998
IMDb Id tt0146336
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut
Nach Wes Cravens Scream brach eine neue Welle von Teenie Slashern aus. Da tanzt Düstere Legenden etwas aus der Reihe, denn hier gibt es etwas was viele Slasher nicht haben, eine gute Story.
Am Pendelton College in New England gab es vor 25 Jahren ein grausames Massaker. Und genau an diesem Tag beginnt eine neue grausame Mordserie. Alle wollen die Sache nicht so recht wahrhaben und glauben nicht an die Morde. Doch der Killer meuchelt nach düsteren Legenden und einer nach dem Anderen segnet das Zeitliche. Trotzdem wird eine Party gefeiert und der Killer holt sich nach und nach seine Opfer.
Bilder von "Düstere Legenden"

© 1998 TriStar Pictures − Alle Rechte vorbehalten.

Die Story wirkt nicht so, ist aber sehr gut durchdacht, Hier hat der Killer mal ein richtiges Motiv und es wird gut erklärt warum er dies tut. Vor allem muss man erst einmal darauf kommen wer der Mörder ist, den Regisseur Jamie Blanks führt einem hier oft ganz schön aufs Glatteis, also ich habe den Killer hier nicht erraten. Die Idee die Morde nach den düsteren legenden zu gestalten, erweist sich als durchaus kreativ. Die Morde sind zwar nicht sehr hart und natürlich der FSK 16 gut angepasst, aber sie sind sehr abwechslungsreich. Von Erhängen, erwürgen, köpfen, erschlagen, vergiften und aufspießen ist alles enthalten.
Bilder von "Düstere Legenden"

© 1998 TriStar Pictures − Alle Rechte vorbehalten.

Und spannend ist das Ganze auch noch. Die Kulisse ist unheimlich, es stürmt, regnet, gewittert und ist düster und man erschrickt wirklich ab und zu. Der Killer selber hat diesmal auch keine dumme Maske, nein er hat lediglich ein großes Regenkape an und die Kapuze so weit ins Gesicht gezogen, damit man nicht erkennen kann wer es ist. Wirkt aber trotzdem unheimlich. Natürlich wartet Blanks auch mit vielen Klischees auf, die er aber wirklich geschickt verpackt. Etwas unrealistisch ist das Ganze natürlich schon, wie der Killer immer ganz genau weiß wer was wann macht und immer so schnell die Leichen verschwinden lassen kann und genau weiss wie sich die Leute in genau jener Situation verhalten. Das kann man Blanks aber noch gut verzeihen.
Von richtig ruhiger, slasheruntypischer Musik bis richtig spannenden Sounds, ist an Musikuntermalung mal wieder alles geboten. Diesmal richtig gut gelungen und die Musik schafft es die Spannung gut zu untermalen.
Bilder von "Düstere Legenden"

© 1998 TriStar Pictures − Alle Rechte vorbehalten.

Darstellermäßig ist der Horrorfilm gut besetzt. Dabei sind Jared Leto, er spielt einen Schüler, der für eine Zeitung arbeitet und spielt den Ehrgeizigen richtig gut. Alicia Witt hier als eine Art Screamqueen ist auch ganz ordentlich, Joshua Jackson spielt hier ein richtige Arschloch, bringt aber ein paar echt gute Onliner. Bei Tara Reid ist man froh wenn sie endlich tot ist. Robert Englund als Lehrer macht sich immer gut in einem Horrorfilm und Brad Dourif als gruseliger Tankwart. Eine sehr gute Besetzung und die Darsteller könne alle auf voller Linie überzeugen.
Bilder von "Düstere Legenden"

© 1998 TriStar Pictures − Alle Rechte vorbehalten.

Fazit:

Wirklich guter, schnörkelloser Teeniehorror. Ausnahmsweise mal mit guter und vor allem einfallsreicher Story, abwechslungsreichen Charakteren und dazu noch megaspannend, was will man mehr. (Zsolt)


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