Kritik: Final Overkill (1995)

Kritik: Final Overkill (1995)

Final Overkill

19951 h 30 min
Kurzinhalt

Das vergnügungssüchtige Frauentrio, Nora, Caroline und Maureen, startet einen Wochenendtrip nach Mexiko. Von ein paar draufgängerischen Jungs lassen sie sich dort zu einer Party einladen. Als sie von den Gastgebern belästigt werden, lassen sie alles stehen und liegen und ergreifen die Flucht. Unterwegs werden sie aber von der örtlichen Polizei in Gewahrsam genommen, ohne ihre Identität nachweisen zu können. Als sich einer der Beamten sexuell vergreift, nimmt die Tragödie ihren Lauf.

Metadaten
Regisseur Catherine Cyran
Laufzeit 1 h 30 min
Starttermin 1 Januar 1995
IMDb Id tt0110061
Detail
Medien
Film-Details Verfügbar
Bewertung Sehr Gut
Bilder

“Final Overkill” aus dem Jahr 1995 entstand unter der Regie von Catherine Cyran und war ihr dritter Spielfilm. Zu ihren weiteren Werken als Regisseurin zählen Filme wie “White Wolves – Verloren in der Wildnis” von 1993 und “Absturz in der Wildnis” aus dem Jahr 1997 um zwei ihrer bekanntesten Werken zu nennen. Mit “Final Overkill” ging sie einen anderen Weg als reine Abenteuer in der Natur zu drehen, der Film ist eine gute Mischung aus Action, Drama mit vielen Thriller-Elementen. Liest man sich die Beschreibung des Films durch, könnte man denken das es sich um einen Knast-Streifen handelt, doch weit gefehlt. Die Gefängnisszenen sind nur ein kleiner Teil der Story und dienen als Aufhänger für die Flucht vor der Justiz und den bösen Buben in Mexiko.

Kritik: Final Overkill (1995)

Vor allem der Cast lässt viele aufhorchen, für eine Hauptrolle der drei jungen Frauen wurde Tia Carrere verpflichtet. Sie kennt man vor allem aus der erfolgreichen TV-Serie “Relic Hunter” die 1999 mit 66 Folgen an den Start ging. Doch schon vorher war die Hawaiianerin in vielen anderen Filmen stets präsent, sei es in kleinen Nebenrollen oder auch Hauptrollen. Empfehlenswerte Filme mit der attraktiven Schauspielerin sind vor allem “Kull – Der Eroberer” aus dem Jahr 1997, “Gunpower” von 1995 und “Quick – Die Kopfgeldjägerin” von 1993. Nicht zu vergessen ihre Auftritte in den “Waynes World” Filmen und diverse Episodenrollen in vielen TV-Serien. An ihrer Seite im Film “Final Overkill” steht die Schauspielerin Tricia Leigh Fischer, auch sie ist in der Filmbranche kein unbeschriebenes Blatt und kann auf viele Rollen in ihrer Laufbahn zurückblicken. Im Jahr 1985 spielte sie unter anderem an der Seite von Burt Reynolds im Film “Sie nannten ihn Stick” mit.

Kritik: Final Overkill (1995)

Es beginnt alles so friedlich und ruhig in “Final Overkill” – drei Frauen wollen ein Wochenende nach Mexiko reisen um einen Junggesellenabschied ihrer besten Freundin zu feiern. Die drei attraktiven Frauen kommen problemlos über die Grenze und betreten eine Bar um gemütlich was zu trinken. Sie lernen zwei junge Männer kennen, die sie auf eine Party in einem Haus einladen. Sie stimmen zu und machen sich auf den Weg zum Haus. Laute Musik, dutzende Autos in der Einfahrt versprechen einen gelungenen Abend. Doch die Jungs wollen mehr als nur die Gesellschaft der Frauen und bedienen sich dem Alkohol und Drogen um an ihr Ziel zu gelangen. Die Frauen flüchten aus dem Haus, nachdem sie sich aus dem Badezimmer befreit haben, doch sie vergessen ihre Taschen worin sich ihr Geld und vor allem die Pässe befinden. Bei der Flucht werden sie von der hiesigen Polizei angehalten und verhaftet, aufgrund das sie sich nicht ausweisen können und versucht haben die Justiz mit etwas Geld zu bestechen. Im Gefängnis nimmt das Schicksal seinen Lauf und eine der drei Frauen wird brutal von einem Polizisten vergewaltigt. Durch an das herankommen an eine Waffe eines Polizisten werden die Polizisten erschossen, und die Frauen machen sich auf die Flucht, ihr Ziel das Konsulat in Mexiko um wieder in ihre Heimat zu gelangen. Doch sie haben die Rechnung ohne die Justiz in Mexiko gemacht und werden gnadenlos gejagt.

Kritik: Final Overkill (1995)

“Final Overkill” ist sehr spannend, temporeich und bietet auch diverse Action-Einlagen. Hier wird geschossen, geprügelt und Verfolgungsjagden absolviert. Diese Elemente fügen sich nahtlos in die Story ein und verhelfen ihm zu einer dichten Atmosphäre und drückt den Spannungsaufbau gekonnt nach oben. Dem Zuschauer werden nur wenige Pausen gegeben, in den kurzen, knappen Dialogen innerhalb der Frauen Gruppe bekommt man noch diverse Informationen über die einzelnen Charaktere zugespielt. Hinzu kommen die gut ausgewählten Sets und deren Ausstaffierung, die einen guten Eindruck in das Leben in Mexiko vermitteln. Auch die Probleme sich aus einem Land zu befreien wo man sozusagen nur etwas Urlaub und Spaß haben wollte und in Schwierigkeiten geraten ist, ist eindringlich in Szene gesetzt worden.

Der Film macht echt Laune und bietet angenehme Unterhaltung auf einem hohen Level. Wieso diese kleine Filmperle bislang in Deutschland nur auf VHS erschienen ist, bleibt fraglich! Aber selbst im Ausland ist er nur auf VHS erschienen. Dies könnte an dem geringen Bekanntheitsgrad liegen.


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