Flucht nach Athena (1979)

Flucht nach Athena (1979)

Flucht nach Athena

19792 h 05 min
Kurzinhalt

Eine griechische Insel gegen Ende des Zweiten Weltkriegs: Wehrmachtsmajor Hecht ist gar nicht so übel – statt seine Kriegsgefangenen zu foltern, lässt er sie nach Schätzen graben. Zeno, der Chef des örtlichen Widerstands, will unterdessen dem Treiben der Nazi-Invasoren ein Ende bereiten. Als Zentrale der Konspiration dient das Bordell seiner Frau, der schönen Elena. Um die Gefangenen von ihrem Schicksal zu erlösen und das Unterwasser-Öldepot der Deutschen zu finden, müssen Zeno und seine Männer das Lager überfallen. Doch vorher müssen sie die Funk-Anlage auf dem Berg Athena außer Betrieb setzen, die aber ist schwierig einzunehmen.

Metadaten
Laufzeit 2 h 05 min
Starttermin 21 Mai 1979
IMDb Id tt0079117
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Nicht schlecht
Bilder
aaaaahhhhhh und uuuiiiiiiiii…..”Flucht nach Athena”! Definitiv kein Film, an dem sich die Geister scheiden. Denn wer hierbei geistigen Anspruch mit auf die Couch nimmt, der hat eh schon verloren.
Das fängt schon bei den Schauspielern an: geradezu herrlich, das Anti-Schauspiel von Telly Savalas und Richard Roundtree, herrlicher noch, der amüsant-peinliche Auftritt von Roger Moore, am herrlichsten jedoch, die “in your face”-Komik von Elliot Gould (ganz besonders toll: sein prophetischer Volkswagen-Witz). Wer hier Ernsthaftigkeit erwartet, wird mit Oberflächlichkeit bestraft – keine emotionale Tiefe, kein logischer Plot. Dafür Unterhaltung pur.
Nach einer der komischsten Gefangennahmen der Kriegsfilm-Geschichte – unter einer Mumie von Badetüchern kommt der Zigarre qualmende Richard Roundtree zum Vorschein – hecken verschiedene Insassen mit verschiedenen Interessen einen reichlich perfiden Plan aus: Elliot Gould & Co. wollen in das im Kloster von Athena versteckte Gold ran, Telly Savalas will die Nazis von dort aus aus seiner Stadt treiben und dem Alibi-Nazi Roger Moore ist das Alles gar nicht mal so unrecht.
Freilich geht dabei allerlei zu Bruch: mit einer tollen Schießerei fängt die Action an, mit einer klasse gefilmten Verfolgungsjagd auf Motorrädern geht sie weiter und mit dicken Explosionen hört sie auf. Und wenn dann der Abpann nach dem unglaubwürdigsten Happy End der Kriegsfilm-Geschichte über den Bildschirm flimmert, stellt man voller Erstaunen fest, dass gerade zwei Stunden vergangen sind.

Manche Filme wollen von vorne herein keine prätentiösen Meisterwerke sein. “Escape to Athena” punktet gerade damit. (Zsolt)


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