Kritik: Heiße Nächte in Hollywood (1974)

Kritik: Heiße Nächte in Hollywood (1974)

Heiße Nächte in Hollywood

Kurzinhalt

Die vier jungen Frauen Laura, Bridgette, Serena und Suzie lassen sich auf einer Party von einer mysteriösen Wahrsagerin ihre Zukunft aus der Hand lesen. Sie verspricht die prickelnden Abenteuer – ob es um gestohlene Diamanten, freche Betrügereien oder gar eine extravagante Liebesaffäre geht: Die sexy Damen wissen ganz genau, wie sie im Macho-Hollywood der Siebzigerjahre die Männerwelt um den Finger wickeln und für ihre Ziele einsetzen können!

Metadaten
Regisseur Harry Sahn
Laufzeit
Starttermin 15 Februar 1974
IMDb Id tt9280844
Detail
Medien
Film-Details
Bilder

Wenn man mit Filmen von Jess Franco, Russ Meyer und vielen mehr aufgewachsen ist, und als kleiner Knirps heimlich die Dirndl-Streifen im Spätprogramm bei RTL verfolgt hat, dann hat man entweder ein Faible für solche Werke oder ist gestört. Zu welcher Fraktion ich gehöre bleibt Eurer Gedankenwelt überlassen. “Heiße Nächte in Hollywood” ist eine Soft-Sex-Produktion aus den wilden, freizügigen 70s aus den USA. Unter der Regie von Harry Sahn, was übrigens sein erster und letzter Film war, war der verantwortliche Mann auf dem Regiestuhl. Ob der Name ein Pseudonym ist oder er einfach nur nicht weiter machte, aus Angst ins Hardcore Geschäft abzurutschen ist fraglich und bleibt unbeantwortet.

Heiße Nächte in Hollywood (1974)

Die deutschen Sex-Komödien hatten nicht nur nackte Tatsachen zu bieten, sondern fuhren auch auf einer Humor-Schiene um den Zuschauer bei der Stange zu halten. Was für ein Wortspiel. Der Film “Heiße Nächte in Hollywood” ist da eher unfreiwillig komisch und versuchte eine Krimi-Geschichte in den Plot zu integrieren. Das hört sich in erster Linie recht ansprechend und vielversprechend an, doch leider bleiben diese aus. Hier bekommt der Zuschauer das geboten worauf die Männerwelt wahrscheinlich mehr Wert legt: Nackte Brüste, nackte Körper und allerlei Sex-Szenen im Auto, auf dem Klavier und sonst wo. Das Flair der 70s ist hier vollends eingefangen worden. Die Frauen trugen noch Buschwerk, oder Perücken auf dem Kopf, knappe Outfits in knalligen Farben und das damalige Schönheitsideal – Natürlichkeit. Brust-Ops noch in weiter Ferne und andere Schnitte am und im Körper ebenfalls noch Fehlanzeige.

Heiße Nächte in Hollywood

Die meisten Damen die hier im Film ihre Hüllen fallen lassen, sind hierzulande recht unbekannt und haben meist auch nur dieses Werk in ihrem Lebenslauf stehen. Bis auf die lockige, Blondine mit dem Namen “Serena”. Es war ihr erster Film und sie hatte großen Gefallen daran ihren Körper in die Kamera zu räkeln, das sie kurzerhand bis Mitte der 80er im Hardcore Geschäft tätig war. Doch die Brünette Darstellerin Tallie Cochrane die schon vor “Heiße Nächte in Hollywood” vor der Kamera stand, kann einige Titel aus dem Horror und Thriller, sowie HC Genre vorweisen und dürfte manchen sicherlich schon mal aufgefallen sein.

Heiße Nächte in Hollywood

“Heiße Nächte in Hollywood” ist ein sleaziger Mix aus Erotik, Krimi und unfreiwilliger Komik. Die deutsche Synchronisation ist sehr gut gelungen und passende Stimmen wurden für die einzelnen Charaktere auserwählt. Leidglich der Versuch eine kriminalistische Story in den Plot hinein zu geben ist etwas fehl geschlagen. Doch wer möchte schon einen satten Krimi sehen wenn er dafür viel nackte Haut und Brüste bekommt? Somit reiht sich dieser Streifen gut in Filme wie “Teuflische Brüste 1+2” und “Malabimba – Komm machs mit mir” ein und versorgt den Busenfreund mit allerlei nackten Tatsachen. (Stefan)


 

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