Honkytonk Man (1982)

Honkytonk Man (1982)

Honkytonk Man

19822 h 03 min
Kurzinhalt

Red Stovall sieht aus, als habe er schon bessere Zeiten gesehen. Versoffen, verlebt und todkrank glaubt er nach wie vor an seine große Chance. Mit seinem cleveren Neffen Whit verläßt er eines Morgens fluchtartig das verträumte Oklahoma und tritt zu einer abenteuerlichen Fahrt durch die USA an. Vor Augen nur ein Ziel: den großen Erfolg.

Metadaten
Regisseur Clint Eastwood
Laufzeit 2 h 03 min
Starttermin 15 Dezember 1982
IMDb Id tt0084088
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Gut
Bilder

Regisseur und Schauspieler Clint Eastwood ist dafür bekannt, das er sich an Film-Stoffe ran wagt, die andere absichtlich links liegen lassen. Der Mann hat ein Talent für Film und das nicht nur vor der Kamera. Das beweist er auch beim Road-Movie “Honkytonk Man” aus dem Jahr 1982. Als Schauplatz dient das Oklahoma der 30er Jahre. Die meisten Menschen leben in Armut und eifern ihren Wunsch eines besseren Lebens nach. Mit gradliniger Verfolgung ihrer Ziele nehmen sie viel auf sich.

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© − Alle Rechte vorbehalten.

“Honkytonk Man” ist ein Film mit viel Gefühl und Tiefgang, Leid, Trauer, Glück, Hoffnung und Träume nehmen sich an die Hand und entführen den Zuschauer in eine bewegende Geschichte mit viel Musik. Interessant ist vor allem das Clint Eastwood selbst hier zur Gitarre und Mikro griff und seine Gesangskünste zum Besten gibt.

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Eastwood mimt hier einen erfolglosen Musiker Red, sein größter Traum ist es in Nashville / Texas vor einem großen Publikum zu singen und spielen. Red ist todkrank, er hat Tuberkulose, das hält ihn nicht vom rauchen und saufen ab. Seine Gesundheit ist sehr angeschlagen, Stimmungsschwankungen wechseln sich mit Schwächeanfällen ab. Husten mit Blutspritzern, doch Red gibt nicht auf. Der Zuschauer begleitet ihn auf seinen Road-Trip. Dabei sein Neffe, gespielt von Kyle Eastwood und sein Großvater, der in Nashville seinen letzten Atemzug erleben möchte.

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Eastwood beweist auch hier sein Fingerspitzengefühl und zeigt eindrucksvoll mit aussagekräftigen Bildern und Songs das man auch mit wenig Budget einen unterhaltsamen, faszinierenden Film drehen kann. Wer kein Faible für Country-Musik oder allgemein mit Musikfilmen nichts anfangen kann wird bei der Laufzeit von 118 Minuten recht gelangweilt sein. Andere hingegen, sowie Eastwood Fans kommen hier voll auf seine Kosten. Ein früher Versuch sein Können auch hinter der Kamera unter Beweis zu stellen. Das Ende des Films “Honkytonk Man” ist tragisch und herzzerreißend, doch rundet es das Gesamtbild des Films ab und verhilft ihm zu einem guten Abschluss der Geschichte. (Stefan)


 

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