Jakobowsky und der Oberst (1958)

Jakobowsky und der Oberst (1958)

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Jakobowsky und der Oberst (1958)

109 min - Komödie, Kriegsfilm - 1 Oktober 1958
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Im Paris des Jahrs 1940 ereilt den polnischen Juden Samuel L. Jakobowsky die Nachricht von der baldigen Besetzung Frankreichs durch die Deutschen. Er beschließt, Paris so schnell wie möglich zu verlassen. In dem Gasthof, in dem er gastiert, wohnen auch der polnische Oberst Thaddäus Prokoszny und dessen Begleiter Szabuniewicz. Da der Oberst von den Deutschen gesucht wird, muss er so schnell wie möglich an die Nordküste Spaniens reisen. Von dort soll ihn ein U-Boot abholen und nach Großbritannien zurückbringen. Jakobowsky, der mit dem Oberst in derselben polnischen Kleinstadt aufgewachsen ist, bietet diesem eine gemeinsame Flucht an, welche dieser jedoch ablehnt. Durch seine Position meint er, den Antisemiten vortäuschen zu müssen. Als Jakobowsky jedoch das letzte Automobil in Paris, einen Rolls-Royce, und Benzin auftreibt, willigt er doch ein und die drei verlassen im letzten Moment Paris.

Director:  Peter Glenville

Photos

Storyline

Im Paris des Jahrs 1940 ereilt den polnischen Juden Samuel L. Jakobowsky die Nachricht von der baldigen Besetzung Frankreichs durch die Deutschen. Er beschließt, Paris so schnell wie möglich zu verlassen. In dem Gasthof, in dem er gastiert, wohnen auch der polnische Oberst Thaddäus Prokoszny und dessen Begleiter Szabuniewicz. Da der Oberst von den Deutschen gesucht wird, muss er so schnell wie möglich an die Nordküste Spaniens reisen. Von dort soll ihn ein U-Boot abholen und nach Großbritannien zurückbringen. Jakobowsky, der mit dem Oberst in derselben polnischen Kleinstadt aufgewachsen ist, bietet diesem eine gemeinsame Flucht an, welche dieser jedoch ablehnt. Durch seine Position meint er, den Antisemiten vortäuschen zu müssen. Als Jakobowsky jedoch das letzte Automobil in Paris, einen Rolls-Royce, und Benzin auftreibt, willigt er doch ein und die drei verlassen im letzten Moment Paris.


Collections: Peter Glenville

Detail

Official Website: 
Country:   Vereinigte Staaten
Language:  Englisch, Deutsch
Release Date:  1 Oktober 1958

Box Office

Company Credits

Production Companies:  William Goetz Productions

Technical Specs

Runtime:  1 h 49 min
Es gibt Filme, die man nach Jahren wiedersieht und dann fragt man sich: Warum sind sie so mir in der Erinnerung geblieben und warum sie mit den Jahren nichts an der Qualität verloren haben.
Im Jahr 1940/41 schrieb Franz Werfel (auch bekannt als der Ehemann von Alma Mahler, das schreibe ich nur deswegen, weil die besagte “Dame” die Macht über einige der größten Künstler des 20-Jhr. hatte, und sie sich IMMER als die Muse präsentierte…) die Drame mit gleichem Titel, UT: Komödie einer Tragödie. Der Inhalt im Film ist ziemlich nahe dran.
Früh hat man sich für den Stück auch in Hollywood interessiert. 1958 wurde der Film in der Regie von Peter Glenville gedreht. Die Rolle des S.L. Jakobowsky nahm der wunderbare Danny Kaye an (ein begnadeter Schauspieler, nicht nur Komiker), die Rolle des Oberst’s Thaddäus Prokoszny spielte – für mich eine perfekte Überraschung – Curd Jürgens.
Von der Story will ich nicht viel verraten, weil die Effekte, die Dialoge, die tragikomischen Elemente selbst für sich sprechen.
1940, Paris, die deutschen Truppen sind in Frankreich, bald wird das Land besetzt. In einem Hotel hat Herr S. (wie Samuel, das erfahren wir später) L. Jakobowsky noch eine letzte Chance zur Flucht verpasst. Er spricht mit der Wirtin, dass dies seine fünfte Flucht sei; von Polen, nach Berlin, dann Wien, Prag und jetzt Paris. Er wollte nach Spanien, als Jude weiß er, dass sein Leben nicht viel wert ist. Aber, er ist ein geborener Optimist, dem auch das schwere Schicksal seinem Motto nicht viel anhaben kann. Er sagt: “es gibt immer zwei Möglichkeiten”, und irgendwie schafft er, die bessere von beiden (auch wenn sie nicht ganz gut sind) zu erreichen, zu bekommen.
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Zur gleichen Zeit wird Oberst Thaddäus Prokoszny von der französischen Regierung, die es nicht mehr gibt, nach England geschickt. Dorthin sollte er geheime Papiere für die polnische Regierung im Exil bringen. Mit seinem “Adjutanten” Szabuniewicz muß er einen gewissen Ort erreichen. Erst will er sich von dem hübschen Zimmermädchen verabschieden. Danach ist er bereit; das Mädchen “wird immer einen Platz in der Kathedrale seines Herzens haben, die Kerze wird immer brennen…”, so seine Versprechungen. Als das Taxi kommt, geschieht ein Unfall, der Wagen ist futsch.
Jakobowsky, der auch diesmal einige Ideen hat, organisiert… nicht irgendeinen Wagen, sie bekommen einen Rolls Royce von Rothschild… Wie er das gemacht hat, ist ein Wunder, auch Benzin kann er bekommen.
Obwohl der Oberst ein Antisemit erster Klasse ist, muß er mit Jakobowsky fahren. Der wiederum braucht ihn, weil er als einziger den Wagen fahren kann. Die beiden sind wie Feuer und Wasser. Der Oberst spricht nur über seinen Burschen mit Jakobowsky, der hat immer einen Satz bereit, der den Oberst zum Weißglut bringt. So erfährt er, dass die beiden Familien aus dem selben Dorf in Polen stammen. Natürlich ist die Familie vom Oberst aristokratisch und weit über andere Leute, nur sagt Jakobowsky das auf eine Art und Weise, dass der Oberst gleich auf 100 ist…
Es beginnt eine richtige Odyssee. Der Oberst will zuerst seine Freundin Suzanne mitnehmen. Nur wohnt sie in Reims, die Stadt ist aber schon von Deutschen besetzt. Jakobowsky kann nicht viel unternehmen, weil der Oberst stur wie ein Esel ist (hiermit entschuldige ich mich bei den Eseln), stolz wie Oscar.
Aber, es geht sich aus. Wenn nichts mehr geht, hat S.L. Jakobowsky eine Idee.
Die Reise ist beschwerlich, die Flucht der Menschen nach Süden wird sehr realistisch und überhaupt nicht komisch gezeigt. Die Lage wird nicht beschönigt. Man weiß die ganze Zeit, es ist Krieg, es wird noch viel Übles passieren.
Die vier (jetzt ist Suzanne auch mit) geraten in die Situationen, die wirklich komisch sind. So wird in einem alten Burg der Oberst wie ein König empfangen. Der schlaue Jakobowsky hat dem Schlossverwalter erzählt, der Oberst sei der zukünftige König, Marchal Petain will Frankreich wieder zum Königsreich machen..
Aber, sie geraten auch in die deutsche Gefangenschaft, wo die kluge und hübsche Suzanne ihre Rolle spielt (vielleicht ist hier ein bisschen “zuviel” des Guten).
Die Zeit drängt, der U-Boot wartet nicht, der Oberst muß bis zu einem gewissen Tage dort sein, an der Küste, die schon unter deutscher Beobachtung steht.
Es scheint, dass der Glück am Ende nicht für alle reicht… Man sehe und staune. (Zsolt)

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