Jeremiah Johnson (1972)

Jeremiah Johnson (1972)

Jeremiah Johnson

Manche sagen, er sei tot ... Andere sagen, er werde niemals sterben.

19721 h 55 min
Kurzinhalt

Mitte des 19.Jahrhunderts. Es ist noch genügend Platz in den wilden Bergen der Rocky Mountains - eine Herausforderung für Abenteurer, für Männer, die die Nase voll haben. Männer wie Jeremiah Johnson. Opfer schrecklicher Massaker der Indianer, gebrandmarkte, zurückgelassene Bewohner, der Trapper Del Gue und ein stummer Junge kreuzen seinen Weg. Als er die Tochter eines Häuptlings zur Frau nimmt, scheint die Idylle vollkommen - bis eine Armee-Patrouille erscheint und ihn um Hilfe bittet. Jeremiah kehrt nach einer gefährlichen Aktion zurück und findet Frau und Jungen tot. Erfüllt von Hass zieht er los, um unerbittlich Rache zu nehmen Jeremiah Johnson, der harte Abenteurer aus den Rocky Mountains, der aus Rache zum Indianer-Killer wurde. Superstar Robert Redford fasziniert und überzeugt in der Rolle des legendären Mountain Man.

Metadaten
Regisseur Sydney Pollack
Laufzeit 1 h 55 min
Starttermin 10 September 1972
IMDb Id tt0068762
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Gut
Bilder
“Jeremiah Johnson” ist ein merkwürdiger Film, er ist kein Western, kein Indianerfilm, kein Naturfilm, aber er verschmilzt Elemente von allen zu einem eigenständigen Meisterwerk, das einem nicht mehr aus dem Kopf geht.
Es ist die Geschichte eines mutigen, aber unerfahrenen jungen Mannes, der in den 1870-gern als Trapper in die Rocky Montains zieht, nur dank der „Lehre“ bei einem erfahrenen Fallensteller den ersten Winter überlebt, eine Familie findet und verliert und einen jahrelangen Kampf Mann gegen Mann mit Kämpfern eines Indianerstammes auszufechten hat. Es sei dahin gestellt, ob man dem großartig spielenden Robert Redford als Typus den Drang in die Einsamkeit abnimmt, seinen kämpferischen Mut auf jeden Fall.

Der Film beginnt mit einer Hommage an die Stummfilmzeit, einer kleinen Orchestermusik vor leerer Leinwand, und sozusagen wenn alle ihren Platz gefunden haben und der letzte Huster geräuspert ist, geht der Film los. Und in der Mitte, wenn (früher) die Filmspule gewechselt werden musste, wird das Publikum mit einem weiteren Musikstück unterhalten. Das gibt es bei keinem anderen Film, ist vielleicht erst mal komisch, aber eigentlich sehr passend. Denn der ganze Film wird ruhig erzählt, immer im Bestreben, die damalige Zeit nahe zu bringen, in grandiosen Bildern den Überlebenskampf mit der Natur und die großartige Natur selbst zu schildern. Dieser Film ist ein zeitloser Klassiker und der Start des Neo-Western Subgenres das zumeist mehrere Stil Elemente in sich vereinen. (Zsolt)


 

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