King Kong und die weiße Frau (1933)

King Kong und die weiße Frau (1933)

King Kong und die weiße Frau

19331 h 40 min
Kurzinhalt

Abenteuerliche Geschichte um ein Filmteam, das auf einer geheimnisvollen Insel ein Monstrum sucht. King Kong wird gefangen genommen, nach New York verschleppt und dort als Attraktion feilgeboten. Der Film ging als Meisterwerk der Stop-Motion-Technik in die Filmgeschichte ein und inspiriert bis heute eine Reihe von (Nachfolge-)Filmen.

Metadaten
Regisseur Merian C. Cooper, Ernest B. Schoedsack
Laufzeit 1 h 40 min
Starttermin 15 März 1933
IMDb Id tt0024216
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Grandios
Man kann es drehen und wenden wie man will, die erste „King-Kong-Verfilmung“ ist und bleibt die beste. Zumindest wenn man mich nach meiner Meinung fragen würde.
Die beiden Regisseure MERIAN C. COOPER und ERNEST B. SCHOEDSACK haben einen wunderbaren Klassiker geschaffen, der mich heute, fast neunzig Jahre später, immer noch in seinen Bann zieht.
Bilder von ""

© − Alle Rechte vorbehalten.

Es ist unheimlich beeindruckend, wenn man sieht, mit welch einfachen Mitteln man damals solche brillanten „Special Effects“ hinbekommen hat. Heute lacht man vielleicht darüber, aber vor neunzig Jahren war das einfach sensationell.
Die „Stop-Motion-Sequenzen“ von WILLIS O`BRIAN waren wegeweisend für den Film, unvergessen auch die Szenen, in der der riesige Affe am Wolkenkratzer hängt und nach den Flugzeugen schlägt. Ich habe einmal einen Bericht darüber gesehen, da wurde gezeigt, wie aufwendig es war, KING KONG in Bewegung zu bringen.
Das dabei angewendet Trickfilmverfahren der „Miniaturprojektion“ wurde 1933 von O`BRIAN als Patent angemeldet.
Für die Modelle wurden angeblich Felle von ungeborenen Lämmern verwendet, heute würden die Tierschützer Amok laufen. Die im Film zu sehnende Dinosaurier wurden für das Filmprojekt „Lost Island“ gebaut, das aber niemals verwirklicht wurde.
Bilder von ""

© − Alle Rechte vorbehalten.

Es wird vielleicht manchen Zuschauern bestimmt aufgefallen sein, dass KING KONG in den meisten Szenen unterschiedliche Größen hat, was aber anscheinend so gewollt war, um die gewünschten Effekte zu erzielen.
Das riesige Tor von „Skull Island“ wurde 1938 bei „Vom Winde verweht“ noch einmal verwendet, als Teil des Depots von Atlanta ging es da in Flammen auf.
In Deutschland wurde der Film nach langem hin und her am 1.Dezember 1933 uraufgeführt. Unter dem Titel „Die Fabel von King Kong“ galt er zunächst als „Angriff auf die Nervenkraft des deutschen Volkes“, und wurde von den Zensurbehörden nicht freigegeben. ADOLF HITLER war angeblich begeistert von diesem Film und hat ihn sich mehrmals angesehen. Als die Produktionsfirma gegen das Verbot eine Klage anstrebte, wurde er schließlich freigegeben. Man sieht, in Deutschland war es schon immer so, dass vorgeschrieben wurde, was gut und schlecht fürs Volk ist.
Bilder von ""

© − Alle Rechte vorbehalten.

Damals waren es die Braunen ……. heute hat die Verbotspartei eine andere Farbe!
Was ich auch nicht wusste, und erst jetzt gelesen habe, ist, dass EDGAR WALLACE die Idee zu „King Kong“ hatte und an der Rohfassung des Drehbuchs mitgearbeitet hat. Während der Arbeiten ist er dann aber leider verstorben.
Dass „King Kong“ ein Rekordergebnis einspielte, muss man wohl nicht extra erwähnen, er spielte am Startwochenende in den USA 90.000 Dollar ein, was 1933 eine unvorstellbare Summe war.
FAY WRAY ist bis heute als „Weiße Frau“ berühmt, dabei war ursprünglich eigentlich JEAN HARLOW für diese Rolle vorgesehen. Die lehnte aber ab, was ich als eine klassische Fehlentscheidung bezeichnen würde. Neben FAY WRAY, als „Anne Darrow“, haben mir noch ROBERT ARMSTRONG (Carl Denham) und BRUCE CABBOT (Jack Driscoll) sehr gut gefallen.

Ein echt zeitloser Creature Feature – Monsterfilm Klassiker der auch noch weitere Generationen zu begeistern weiß. (Zsolt)


0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Translate »
error: Content is protected !!
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x
%d Bloggern gefällt das: