Kommando der Frauen (1973)

Kommando der Frauen (1973)

Kommando der Frauen

An elite army of female assassins...in a race against time and death to save the world from a hideously diabolical mass destruction at the hands of a madman no one had ever seen!

19731 h 41 min
Kurzinhalt

Mit der CIA verfügen die USA anerkanntermaßen über eine harte Truppe. Wenn's aber mal wirklich brenzlig wird, vertraut Senator Stockwell lieber auf die „Doll Squad”: Acht außergewöhnliche junge Mädchen, die weder Tod noch Teufel fürchten. Mutig, intelligent und attraktiv sind die Girls um „Doll Squad"-Boss Sabrina. Attribute, die sie bei jedem Spezialauftrag einzusetzen verstehen. Doch dieser Fall ist gefährlicher als alle bisherigen. Weil ihre Gegner skrupelloser sind als alle anderen zuvor. Und weil deren Ziel, die totale Vernichtung der USA, vor nichts und niemand Rücksicht nimmt. Und weil der tödliche Plan heimtückischer ist als alle anderen, die Sabrina und ihre Mädchen schon gelöst haben.

Metadaten
Regisseur Ted V. Mikels
Laufzeit 1 h 41 min
Starttermin 19 September 1973
IMDb Id tt0069986
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Nicht schlecht
Wenn höchste Regierungskreise keinen Ausweg mehr wissen, schickt die CIA die Sondertruppe “Doll Squad”. Ein mutiges, intelligentes und außerordentlich hübsches Frauenkommando, bestehend aus acht jungen Girls, die weder Tod noch Teufel fürchten. Doch dieser Fall ist gefährlicher als alle bisherigen, die die Chefin Sabrina und ihre Mädchen je gelöst haben, weil ihre Gegner heimtückischer und skrupelloser sind als je zuvor. Ihr Ziel ist die totale Vernichtung der USA, dabei nehmen sie auf nichts und niemanden Rücksicht. “Alarmstufe 1” heißt es deshalb nicht nur für die Regierung, sondern auch für das mutige “Kommando der Frauen”…
Bilder von "The Doll Squad"

© 1973 − Alle Rechte vorbehalten.

Angeblich soll der vorliegende Film ja die Idee für die später anlaufende TV-Serie “Drei Engel für Charlie” geliefert haben und nach der Sichtung des Werkes scheint dies auch keinesfalls abwegig zu sein. Eine Horde Kampf-Amazonen soll die Welt vor einem Schurken beschützen, wobei die Umsetzung der Chose hier wirklich extrem unterhaltsam in Szene gesetzt wurde. Die ziemlich dünne Rahmenhandlung ist dabei durchaus zu vernachlässigen, vielmehr punktet das Geschehen durch einen hohen Trash-Anteil beim Zuschauer, ergeben sich doch etliche Momente-und Szenen, die durchzogen sind von freiwilligem sowie auch unfreiwilligem Humor. Im Prinzip ist die Geschichte an sich eigentlich zweitrangig und manchmal gestaltet sich die gesamte Chose auch äußerst hanebüchen, doch gerade in diesem Punkt entwickelt der Film seinen ganz eigenen Charme, von dem man sich nur zu gern gefangen nehmen lässt. “das Kommando der Frauen” präsentiert einem die typische 70er Jahre Atmosphäre, was hauptsächlich in der Kleidung und bei den Frisuren der Frauen immer wieder durchschimmert. Ganz besonders frisurentechnisch ist man hier ganz weit vorn, die wallenden Mähnen der Damen wirken phasenweise wie überdimensionale Perücken und man mag sich kaum vorstellen, das die gezeigten Haarschnitte wirklich einmal ganz groß in Mode waren. Ebenso verhält es sich mit den für die damalige Zeit typischen Kleidungsstücken, deren Farb-Zusammenstellung des Öfteren richtige Augenschmerzen verursacht.
Bilder von "The Doll Squad"

© 1973 − Alle Rechte vorbehalten.

Diese kleinen, aber sehr feinen Details geben ein durchaus authentisches Bild des damaligen Lebensgefühls wieder und gerade etwas ältere Semester dürften sich in der Zeit zurückversetzt fühlen. An echten Highlights mangelt es dem Werk zwar deutlich, doch aus der Sicht des Trash-Liebhabers ist es der Film an sich, der einen absoluten Höhepunkt darstellt, denn die doch ziemlich biedere Inszenierung dieses Action-Trashs lässt die ganze Szenerie aus der damaligen Sicht sehr glaubwürdig erscheinen, wobei das Beifügen diverser lächerlicher Effekte für jede Menge Unterhaltungswert sorgt und man sich phasenweise vor lachen kaum halten kann. Insbesondere die sogenannten Explosionen tun es dem Betrachter ganz besonders an, denn was sich einem hier in tricktechnischer Hinsicht offenbart verschlägt einem glatt die Sprache. Als kleines Beispiel möchte ich an dieser Stelle nur eine Passage einbringen, in der zwei Soldaten implodieren, nachdem sie Nitroglycerin zu sich genommen haben. Hier bietet sich eine mehr als skurrile Passage, in der zudem auch das an den Tag gelegte Schauspiel urkomisch-und richtiggehend aufgesetzt erscheint, was dem Ganzen jedoch einen besonderen Charme verleiht. (Zsolt)


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