Kritik: Death Zone – Blood for Blood (1992)

Kritik: Death Zone – Blood for Blood (1992)

Kritik: Death Zone - Blood for Blood (1992)

19921 h 30 min
Kurzinhalt

Das Leben in der Zukunft ist die Hölle. Amp und Lyssa fliehen vor dem unmenschlichen "Mainframe". Die Beiden werden jedoch nach kurzem Widerstand gefangengenommen. Amp wird auf eine etwas andere Art "festgebunden" und Lyssa wird das Genick gebrochen. Amp kann sich von der Qual befreien und trifft während seinem Trip auf die "Tigerin" Wild. Gemeinsam stellen sie sich Maiframe und seinen Psychopathen, in den Weg. Nach zahlreichen Morden, gelingt es den beiden Mainframe zur Strecke bringen.

Metadaten
Regisseur Teddy Chiu
Laufzeit 1 h 30 min
Starttermin 25 August 1992
IMDb Id tt0101828
Detail
Medien
Film-Details Verfügbar
Bewertung Sehr Gut
Bilder

Schon wenn man sich das Cover anschaut, weiß man worauf man sich einlässt und was man erwarten kann. Beim Film “Death Zone – Blood for Blood” aus dem Jahr 1992 handelt es sich um einen B-Movie des Genres SciFi und Kampfsport. Regisseur Teddy Page inszenierte einen soliden, temporeichen und vor allem Kampfsport-reichen Actioner mit SciFi Anleihen. Page ist kein Unbekannter im Genre und zauberte schon einige Klopper-Streifen in die Videotheken, denn die Nachfrage nach solchen Werken war immens in den 80er und 90er Jahren. Man denke da nur an die Blockbuster ala “Bloodsport” und “American Fighter” um nur zwei Beispiele zu nennen. In der Filmografie von Teddy Page findet man Filmtitel wie “Fireback – Ich will keine Gnade” von 1983 mit Richard Harrison, “Blackfire” von 1985 und “Dschungelratten” von 1987 um nur ein paar seiner Werke aufzuzählen.

Kritik: Death Zone - Blood for Blood (1992)

Als Szenario in “Death Zone” dient das Zeitalter eines Atomkrieges, nach einer Explosion einer mächtigen Atombombe ist das Leben auf der Erde fast völlig ausgelöscht. Wasser wird knapp und wird oft als Bezahlung für Waren oder auch als Wetteinsatz bei Kämpfen verwendet. Spätestens hier sollte dem Zuschauer klar sein, was ihn noch erwartet. Ein paar Fahrzeuge die aus dem Fuhrpark von “Mad Max” stammen könnten, sowie die dazu gehörigen Outfits mit Lederkluft bestückt mit Nieten und Stacheln. Das man hier keine Mega-Bauten wie Städte zu sehen bekommt, sollte jedem klar sein. Kleine Siedlungen die ums nackte Überleben kämpfen, und wilde Kämpfer die ihr Leben aufs Spiel setzen um Nahrung und Wasser zu bekommen.

Kritik: Death Zone - Blood for Blood (1992)

Schon zu Beginn des Films wird der Erfahrene Zuschauer hellhörig, denn allein die Besetzung des Films klingt vielversprechend, HK Schauspielerin und Kämpferin Cynthia Khan darin nebst Dale Cook (Zitat US VHS: Five time world kickfighting champion) einer der beiden Hauptrollen spielt. Somit ist eins gewiss, jede Menge Kloppereien und wilde Kämpfe ums nackte Überleben. Die Story rückt damit sehr in den Hintergrund und dient nur noch als Aufhänger, Gerüst für die vielen Kämpfe. Das Hauptthema des Films ist die Rache an seinen Erzrivalen. Die Kämpfe sind zahlreich aber teils etwas schlecht choreografiert, machen dennoch Laune und wissen den Zuschauer bei Laune zu halten. Somit übersieht man auch mal diverse kleine Logiklöcher und Filmfehler im Film. Zu Filmfehler sage ich nur “Narben nach einer Kreuzigung”, auch wenn die Story auf einen Bierdeckel passen würde, und sich zu sehr an anderen Produktionen orientiert beherbergt sie Unterhaltung pur für den Film-Freak solcher Werke.


 

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