Le Mans (1971)

Le Mans (1971)

Le Mans

19711 h 44 min
Kurzinhalt

Der Spielfilm mit Charakter einer Dokumentation beschränkt sich mit Ausnahme einiger Rückblenden auf das (fiktive) Rennen des Jahres 1970, für das Szenen des echten Rennens verwendet wurden. Er handelt von der Rivalität zwischen dem US-amerikanischen Rennfahrer Michael Delaney auf einem Porsche 917, der im Jahr zuvor einen Rennunfall verursachte, bei dem sein Freund und Rennfahrerkollege Piero Belgetti tödlich verunglückte, und seinem deutschen Rivalen Erich Stahler, auf Ferrari 512S, die sich auf der Rennstrecke von Le Mans ein erbittertes Duell liefern. Delaney ist traumatisiert, seine Gefühle befinden sich im Widerstreit zwischen Schuldempfinden und sportlichem Ehrgeiz, trotzdem startet er erneut in Le Mans.

Metadaten
Regisseur Lee H. Katzin
Laufzeit 1 h 44 min
Starttermin 23 Juni 1971
IMDb Id tt0067334
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut
Bilder

In erster Linie ist “Le Mans” aus dem Jahr 1971 ein Sportfilm mit einem dokumentarischen Flair. Eine gekonnte Zusammenführung von echten Szenen mit nachgedrehten um ein (fiktives) Rennen aus dem Jahr 1970. Mit Steve McQueen prominent besetzt. Der Film besitzt nur wenige Handlungsszenen, sie spielen sich abseits der Rennstrecke zumeist ab, gehören jedoch zum Geschehen auf der Rennstrecke. Rivalen treten gegeneinander an, den Tod stetig vor den Augen riskieren sie alles um ihren Ehrgeiz zu stillen. Fragen wie Schuldgefühle nach einem Verlust eines Kameraden auf der Rennstrecke sind allgegenwärtig in den Köpfen der Fahrer.

Bilder von "Le Mans"

© 1971 Cinema Center Films − Alle Rechte vorbehalten.

Für Rennsport-Fans ist sicherlich interessant wie damals die Rennen stattfanden. Mit nur wenigen Sicherheitsvorkehrungen, kaum Kiesbetten, das Streckenpersonal steht dicht am Rand der Rennstrecke und vieles mehr. Heutzutage undenkbar, doch damals in den 70er Jahren war es “normal” und es zählten andere Dinge. In meinen Augen hätte ein wenig mehr Story dem Film sicherlich gut getan, so wirkt er eher wie eine Rennübertragung im TV. Mit nur wenigen Dialogen ist das Skript bestückt worden, lediglich Bilder aus der Boxengasse, von der Rennstrecke selbst runden das Gesamtbild etwas ab. “Le Mans” war ein Herzensprojekt von Steve McQueen in dem er viel Geld investierte, leider floppte der Film bei den Zuschauern, wahrscheinlich ist die Zielgruppe des Films zu gering um sie ins Kino zu locken. Schon alleine das es über 30 Minuten dauert bis man die Schauspieler reden hört ist schwer zu verdauen. Zuvor war es geplant etwas mehr Story in den Film zu schreiben, doch durch einen Streit und die Übernahme der Dreharbeiten von McQueen wurde daraus eine Art Sport-Dokumentation. (Stefan)


 

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