Mary Poppins (1964)

Mary Poppins (1964)

Mary Poppins

19642 h 19 min
Kurzinhalt

London, 1910: Das Leben der Banks-Kinder Jane und Michael nimmt eine Wende, als ihr neues Kindermädchen Mary Poppins mit einem Regenschirm buchstäblich vom Himmel herabschwebt. Dank ihrer wundersamen Kräfte schmeckt plötzlich die Medizin, machen sonst lästige Spaziergänge Spaß, tanzen Kaminkehrer auf dem Dach und haben die Eltern - im Gegensatz zu früher - immer gute Laune. Als der Westwind kommt, verabschiedet sich Mary Poppins jedoch wieder, worüber nicht nur die Familie, sondern die ganze Straße traurig ist.

Metadaten
Regisseur Robert Stevenson
Laufzeit 2 h 19 min
Starttermin 27 August 1964
IMDb Id tt0058331
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut
Mary Poppins“ ist ein Musicalklassiker, das wohl ikonischste Kindermädchen der Welt und nun endlich kein blinder Fleck mehr in meinem Filmwissen. Haben sich Geschichte, Melodien, Tricks und Aussagen gut gehalten oder sollte man mittlerweile eher die späte Fortsetzung mit Emily Blunt vorziehen? Ich glaube, die Antwort dürfte einhellig und sehr einseitig ausfallen – denn das Original hat rein gar nichts von seinem Charme, Charakter und Esprit verloren!
Mit 50 Jahre alten Musicals kann das so eine Sache sein, manche haben etwas Staub angesetzt, nicht alle können mit dem Tempo, den Themen, dem Look und dem Musikgeschmack meiner Generation (oder noch jüngerer) mithalten. Aber bei „Mary Poppins“ mache ich mir da keine Sorgen, dieser Disneyklassiker wirkt vielleicht nicht frisch wie am ersten Tag, kann jedoch noch immer begeistern. Egal wie krass manche Dancemoves heutzutage scheinen, einige Choreos (z.B. die der Schornsteinfeger) sind immer noch atemberaubend. Egal wie reizend Frau Blunt sein mag, Julie Andrews bleibt unerreicht und schlicht Legende. Egal wie weite Sprünge die Tricktechnik gemacht hat, die Fusion von Zeichentrick, Realaufnahmen, optischen Täuschungen und nahtlosen Übergängen kann sich noch immer sehen lassen. Egal wie toll eure Kinder „Minions“ oder „Frozen“ finden mögen – „Mary Poppins“ sollte zu den Grundsteinen ihrer filmischen Bildung gehören und nicht (wie in meinem Fall) erst in den frühen 30ern nachgeholt werden. Doch selbst dann: „Mary Poppins“ macht große Augen, Ohren und Herzen, lässt den griesgrämigsten Vater wieder Strahlen und Springen. Und bei Dick Van Dyke hat die schwungvolle, ansteckend gut gelaunte und leichtfüßige Magie scheinbar auch fast 60 Jahre danach nichts von ihrer Kraft verloren… Vorbildlich und kostbar!

Fazit: „Mary Poppins“ ist ein magisches Musical, die coolste Babysitterin der Welt und versprüht mit spektakulären Effekten, beeindruckenden Choreos und eingängigen Ohrwürmern echte (Disney-)Magie. Und von der zauberhaften Julie Andrews will ich gar nicht erst anfangen zu schwärmen… Ganz groß! Oder anders gesagt: Supercalifragilisticexpialidocious! (Zsolt)


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