Misery (1990)

Misery (1990)

Misery

19901 h 43 min
Kurzinhalt

Der Autor Paul Sheldon hatte jahrelangen Erfolg mit den Liebesromanen über seine Figur Misery Chastaine. Doch jetzt hat er die Nase voll und will andere Bücher schreiben. Als er jedoch im Schnee einen Autounfall hat, findet ihn ausgerechnet Annie Wilkes, der wohl größte lebende Misery-Fan. Annie, die ihn erkennt, pflegt ihn auf eigene Gefahr gesund, obwohl Paul schwer verletzt ist. Denn Annie ist im Stillen schon eine Psychopathin, die ihre Misery auf jeden Fall zurückhaben will. Also zwingt sie Paul, einen neuen Misery-Roman zu schreiben, so wie sie ihn haben will. Und wenn er nicht spurt, schreckt sie auch vor körperlicher Gewalt nicht zurück ...

Metadaten
Regisseur Rob Reiner
Laufzeit 1 h 43 min
Starttermin 30 November 1990
IMDb Id tt0100157
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut
1986 landete ROB REINER mit dem Film „Stand by me“ einen Überraschungstreffer. Der Film entstand nach der Novelle „Die Leiche“ von STEPHEN KING und was REINER daraus gemacht hatte, war wirklich sensationell.
Vier Jahre später wagte er sich dann an einen Roman von STEPHEN KING, was meines Erachtens nach eine sehr viel anspruchsvollere Aufgabe ist. Die Romane von KING sind ganz speziell, das Geschriebene in bewegte Bilder umzusetzen deswegen auch nicht unbedingt einfach, vor allem weil es ja gilt den Stil und den besonderen Geist der Romane dem Zuschauer nahe zu bringen. Was im Buch mit Worten erklärt wird, muss man im Kino durch Darstellung erklären, was viel schwerer ist, und woran sehr viele Verfilmungen letztendlich auch scheitern. Nicht umsonst sagt man, dass man sich einen Film besser nicht ansieht, wenn einem das Buch gefallen hat.
In diesem Fall kann ich aber Entwarnung geben, der Film “Misery” ist echt klasse. Das liegt aber in erster Linie an den beiden Hauptdarstellern KATHY BATES (Annie Wilks) und JAMES CAAN (Paul Sheldon). JAMES CAAN spielt den Schriftsteller „Paul Sheldon“ wirklich sehr gut, aber KATY BATEA stiehlt im trotzdem die Schau.
Sie ist schlicht und ergreifend genial, wie sie die durchgeknallte und fanatische Krankenschwester „Annie Wilkes“ spielt, ist einfach grandios – nichts anderes kann man dazu sagen. Sie wurde 1991 völlig zu Recht mit dem Oscar als beste Hauptdarstellerin ausgezeichnet. Diese Auszeichnung ist noch höher zu bewerten, wenn man berücksichtigt, das sie sich immerhin gegen MERRYL STREEP und JULIA ROBERTS durchgesetzt hat, letztere ging sogar für ihre Paraderolle als „Pretty Woman“ leer aus.

Wie KING mit der Darstellung von KATHY BATES zufrieden war, weiß ich nicht, mit JAMES CAAN hatte er so seine Probleme. Er selber schriebe einmal, dass er sich für die Rolle des „Paul Sheldon“ jede andere Person als JAMES CAAN vorgestellt hätte. Wie auch immer, ich finde CAAN macht das sehr gut. (Zsolt)


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