Paper Moon (1973)

Paper Moon (1973)

Paper Moon

19731 h 42 min
Kurzinhalt

Moses Pray ist ein Hochstapler, der während der Wirtschaftsflaute mit einer Wagenladung Luxus-Bibeln durch Kansas fährt – mit einem Goldzahn hinter dem überzeugenden Lächeln und einer Liste frisch gebackener Witwen, von deren Vermögen er sich einen Anteil ausrechnet. Addie ist ein Zigaretten rauchendes neunjähriges Waisenkind, das sich Moses anschließt und es fertig bringt, selbst dem Meister-Betrüger noch Tricks zu zeigen. Madeline Kahn überzeugt mit einer lustigen, neurotischen Darstellung als Trixie Delight, die so lange mit auf Tour geht, bis Addie feststellt, dass Trixie sich zwischen Addie und Moses drängt – was offensichtlich nicht passieren darf ...

Metadaten
Laufzeit 1 h 42 min
Starttermin 9 Mai 1973
IMDb Id tt0070510
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut
Bilder
Der Film aus dem Jahr 1973 ist eine Augenweide. László Kovács (der große Kameramann) hat sich mit P. Bogdanovich (der Regisseur) fur die S/W Variante entschieden. Keine Farbe, also.
Man kennt die Story, in der Bogdanovich über “das Buch von Addie” spricht und dabei das Lied Paper Moon erwähnt. Der Mann, der sie hören sollte, war Orson Welles. Er sagte, schon das Lied ist einen Film wert. Und Bogdanovich “kopierte” Welles, natürlich mit seinem Segen.
Bilder von "Paper Moon"

© 1973 The Directors Company − Alle Rechte vorbehalten.

Die Kamerabilder sind langsam, verweilen lange auf einer Person. Es gibt keine Schnitte, alles fließt… Addie musste dabei ihre Mimik beherrschen, was sie PERFEKT tut. Die Bilder der Natur sind einzigartig…Die Kostüme, die komischen Situationen – alles wirklich sehr sehr gut. Und warmherzig.
Bogdanovich hat hier wieder mit Ryan O’Neal, Madeline Kahn und natürlich Kovács zusammengearbeitet. 1972 waren die drei in der Komödie “Is’ was, Doc?” zu sehen.
Tatum O’Neal bekam für die Rolle der kleinen Addie den OSCAR (1974). Es wurde eine schwere Bürde für die talentierte Schauspielerin.
Bilder von "Paper Moon"

© 1973 The Directors Company − Alle Rechte vorbehalten.

Meine (nicht wichtige) Meinung, lieber OHNE Oscar, aber mit viel Hilfe nach diesem Film. Tatum konnte kein Kind sein, ihr Leben hat sie bis heute nicht sehr gut im Griff (leider war sie mehr in negativen Schlagzeilen…). Ich würde ihr alles Beste wünschen. Das Lied – das Bild, das sie Moses gibt – das ist Addie. Aber nach dem Drehen müsste diese Addie Tatum werden und Zeit haben erwachsen zu sein.

So fragt man sich immer noch, wer ist Tatum O’Neal? (Zsolt)


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