Remo – Unbewaffnet und gefährlich (1985)

Remo – Unbewaffnet und gefährlich (1985)

Remo - Unbewaffnet und gefährlich

19852 h 01 min
Kurzinhalt

Nach einem Überfall erwacht ein New Yorker Polizist mit einem neuen Gesicht und einem neuen Namen: Remo Williams. Bevor er zukünftig im Dienste einer Geheimorganisation das Böse auf der Welt bekämpfen soll, bekommt er von Martial-Arts-Meister Chiun noch Einzelunterricht in der Kunst des unauffälligen Tötens ohne Waffen. Danach wird er gemeinsam mit seinem Kollegen McCleary auf sein erstes Opfer angesetzt, den zwielichtigen Unternehmer Grove. ..

Metadaten
Regisseur Guy Hamilton
Laufzeit 2 h 01 min
Starttermin 11 Oktober 1985
IMDb Id tt0089901
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Gut
Bilder
Schon der Original-Titel “Remo Williams: The Adventure Begins” deutet ziemlich eindeutig darauf hin, das vorliegender Film im Prinzip nur als Aufbau einer neuen Figur im Action-Bereich dienen sollte, mit der Regisseur Guy Hamilton auch augenscheinlich eine Art James Bond ohne Waffen schaffen wollte. Zudem ist auch die Geschichte des Filmes inhaltlich so aufgebaut, das der Zuschauer eigentlich davon ausgehen sollte, das noch mehrere Abenteuer mit Remo Williams folgen sollten. Anscheinend war das Genre des Action-Filmes jedoch so von Helden wie Stallone & Co. geprägt, das kein Platz für einen zusätzlichen Helden da war, denn anders ist es kaum zu erklären, das der Film nicht den großen Anklang fand, den man sich eigentlich erwartet hatte. Schade eigentlich, denn die Geburt eines Helden der als Waffe lediglich seinen eigenen Körper besitzt ist eine nette Idee und auch die Umsetzung des Ganzen ist absolut sehenswert. Hamilton ist es nämlich perfekt gelungen, hier einen absolut sehenswerten Mix aus Action-und Humor zu kreieren, der auch in der heutigen Zeit immer noch für beste-und kurzweilige Unterhaltung sorgt, außerdem hatte man mit Fred Ward einen charismatischen Hauptdarsteller verpflichten können, der als Titelheld jederzeit überzeugen kann. Bevor die Figur des Remo Williams jedoch überhaupt ihren ersten Auftrag übernehmen kann, muss ihre alte Identität ausgelöscht werden, um dann nach einer Gesichts-Operation das komplette Leben umzugestalten und den eigenen Körper zu einer Waffe zu machen.

Um das zu erreichen, wird der ehemalige Cop vom skurrilen Koreaner Chun trainiert und gerade in dieser Ausbildung steck auch das größte humorige Potential der Story. Im Umgang der beiden miteinander offenbart sich dabei jede Menge Wortwitz, doch vor allem die entstehende Situationskomik nimmt phasenweise schon extrem skurrile Formen an. Es handelt sich dabei weniger um die Art von Humor, bei der man sich ständig auf die Schenkel schlägt, sondern vielmehr die Art von komödiantischen Einlagen, die dem Zuschauer ziemlich oft ein breites Grinsen ins Gesicht zaubern. An einigen Stellen mag das Geschehen für den ein-oder anderen schon etwas albern wirken, doch insgesamt gesehen wurde dem Szenario genau die richtige Portion Charme verliehen, die es auch heute noch absolut sehenswert macht. Zugegebenermaßen beinhalten die Ereignisse auch mehrere Passagen, die einen überzogenen-und nicht gerade realistischen Eindruck verleihen, so erscheint es beispielsweise nicht sonderlich glaubhaft, das der Koreaner Chun am Ende der Geschichte leichtfüßig über das Wasser in einem See laufen kann. Den ansonsten sehr guten Gesamteindruck dieser Produktion beeinträchtigt das jedoch nicht wirklich, denn “Remo – Unbewaffnet und gefährlich” entpuppt sich ganz einfach als ein Szenario, dessen Ansicht dem Betrachter jede Menge Spaß bereitet. (Zsolt)


 

0 0 votes
Article Rating
Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Translate »
error: Content is protected !!
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x
%d Bloggern gefällt das: