Kritik: Schlacht in den Wolken (1976)

Kritik: Schlacht in den Wolken (1976)

Schlacht in den Wolken

Nordfrankreich 1917: Im Ersten Weltkrieg kommt ein junger, naiver Offizier frisch an die Westfront, um in den Luftkrieg gegen die Deutschen zu ziehen.

19761 h 54 min
Kurzinhalt

"Schlacht in den Wolken" – ein Klassiker unter den Kriegsfilmen – basiert auf R.C. Sheriff’s „Journey’s End“ und dem autobiografischen Roman „Sagittarius Rising“ von Cecil Lewis und versammelt ein berühmtes Schauspielerensemble um Malcolm McDowell, Christopher Plummer und Simon Ward. Regisseur Jack Golds Adaption folgt der Geschichte um einen naiven, jungen College-Absolventen im 1. Weltkrieg. Angekommen an der Westfront, ist der Fliegeroffizier bereit für den Luftkampf gegen die Deutschen.

Metadaten
Regisseur Jack Gold
Laufzeit 1 h 54 min
Starttermin 19 Mai 1976
IMDb Id tt0075627
Detail
Medien
Film-Details Verfügbar
Bewertung Gut
Bilder
Im Oktober 1917 tobt der 1. Weltkrieg mit einiger Heftigkeit. Viele britische Streitkräfte sind inzwischen in Frankreich stationiert und kämpfen dort in der Westfront gegen die Armeen des Deutschen Kaiserreichs. Zu diesen Truppen stößt auch der junge Croft (Peter Firth). Auf einem Fliegerstützpunkt der Briten soll er als Pilot die Luftstreitkräfte verstärken. Er ist allerdings noch jung und ziemlich unerfahren. Dass er auf gerade diesen Stützpunkt kommt, ist wohl kein Zufall, denn seine ältere Schwester ist die Freundin von Gresham (Malcolm McDowell), seinem neuen direkten Vorgesetzten. Am zweiten Tag verschlägt es ihn schon in einen Ernstkampf. Diesen übersteht er aber ohne große Schäden. Aber er verfliegt sich nach der Schlacht und muss zuerst Landtruppen nach dem Weg fragen, um wieder zum Stützpunkt zu gelangen. Dabei bekommt er auch gleich einen Eindruck vom unglaublichen Geschehen beim Kampf zu Lande, bei dem viele Soldaten unter erbärmlichen Bedingungen zu überleben versuchen. Ums Überleben geht es auch Gresham und seinem Onkel Sinclair (Christopher Plummer), der den Stützpunkt leitet. Gresham macht sich Sorgen, weil man seine Piloten, übrigens im Gegensatz zum Gegner, nicht mit Fallschirmen ausrüstet. Die läppische Begründung der Vorgesetzten lautet, die Fallschirme seien nicht gut für die Nerven der Piloten. Gresham merkt, dass man ihn als Grünschnabel betrachtet und versucht sich abzukapseln. Doch Gresham integriert ihn in die Truppe. Kollege Crawford (Simon Ward) bleibt aber distanziert. Kurz darauf erhält Sinclair vom Hauptquartier den Auftrag, von oben aus Bildaufnahmen des Kriegsgebietes zu machen, auf denen man mögliche feindliche Bunkeranlagen erkennen könnte. Sinclair gibt Gresham die Möglichkeit, sich als Pilot zu beweisen. Weitere Flugzeuge sind als Bewachung dabei. Doch die Staffel gerät bald vom Boden und von der Luft aus unter Beschuss, was für den weiteren Verlauf fatale Folgen hat.
Bilder von ""

© − Alle Rechte vorbehalten.

Der unter der Regie von Jack Gold entstandene „Aces High“ (EMI Film Distributors, 1976) ist ein sehr interessanter, spannender und dramatischer Kriegsfilm, der dort kritisch ist, wo andere gerne glorifizieren. Die Figuren sind größtenteils glaubwürdig und authentisch. Besonders der Auftritt von McDowell ist herausragend. Die Inszenierung ist ebenfalls beachtlich, denn ein großer Teil des Films besteht aus Fliegerszenen, die weitgehend überzeugend choreografiert sind. Insgesamt ein sehr sehenswerter Film, der den Vergleich mit dem fünf Jahre älteren, ähnlich gelagerten Corman-Film über den „Roten Baron“ überhaupt nicht zu scheuen braucht.


0 0 votes
Article Rating

Das könnte dich auch interessieren …

Abonnieren
Benachrichtige mich bei
0 Comments
Inline Feedbacks
View all comments
Translate »
error: Content is protected !!
0
Would love your thoughts, please comment.x
()
x
%d Bloggern gefällt das: