Kritik: The Take Over – Panik in Chicago (1997)

Kritik: The Take Over – Panik in Chicago (1997)

The Take Over - Panik in Chicago

19971 h 30 min
Kurzinhalt

Unter Leitung des genial-verrückten Gangsters Montesi ergreift eine schwerbewaffnete Söldnertruppe die Kontrolle über die städtische Großkläranlage und nimmt Angestellte sowie eine Besichtigungsgruppe als Geiseln. Dem zufällig anwesenden Detective Chase gelingt es, sich ihrem Zugriff zu entziehen. Aus den Katakomben des Systems beginnt er einen wirksamen Sabotagekampf gegen die Bande und muß bald erkennen, daß die Geiselnahme nur als Tarnung für einen großangelegten Raubzug dient.

Metadaten
Regisseur John Bradshaw
Laufzeit 1 h 30 min
Starttermin 14 März 1997
IMDb Id tt0119520
Detail
Medien
Film-Details Verfügbar
Bewertung Nicht schlecht
Bilder

Liest man sich die Besetzung von “The Take Over – Panik in Chicago” durch, bekommt man recht schnell den Eindruck das man hier ein sattes, fettes Action-Brett aus dem B-Movie Sektor serviert bekommt. Da haben wir Jeff Fahey als Cop, Kim Coates als Fiesling, Cathrin-Ann Moss als Mitarbeiterin der Wasseraufbereitungsanlage und Gary Busey als fiesen Verbrecher. Betrachtet man nun noch die Filmbeschreibung, so macht sie nur noch mehr Appetit auf den Streifen. Kommunistische Terroristen besetzen eine Wasseraufbereitungsanlage – dabei sind es keine Kommunisten und sie haben es auch nicht auf das Wasser angelegt, sondern um ein Gebäude was sich direkt daneben befindet, in dem teure Wertpapiere gelagert werden.

Zugegeben die Story ist recht simpel und einfach gestrickt – man bediente sich an anderen Streifen aus dem Sektor und nahm auch Blockbuster ins Visier um das ein oder andere sich abzuschauen. Das ist ja auch nicht verboten und kann durchaus neue Ideen, Weiterentwicklungen mit sich bringen. Doch Regisseur John Bradshaw gelang es leider nicht über ein knappes Mittelmaß und das im B-Movie Sektor hinaus zu kommen.

Die einzelnen Rollen passen meiner Meinung nach nicht zu den auserwählten Schauspielern, bzw. ihre Möglichkeiten zur Entfaltung wird durch ein simples Skript gehemmt. Fast alle zeigten in anderen Filmen durchaus ihr Talent und Können ihren Rollen Leben einzuhauchen. Doch in “Panik in Chicago” bleiben alle auf der Stelle stehen, lediglich Kim Coates als Anführer der Gruppe kommt durch sein Verhalten aus dem Hintergrund heraus und weiß zu gefallen.

Die Action plätschert gemütlich vor sich hin, und beschränkt sich auf ein paar kleine Schießereien, die allesamt recht unspektakulär ablaufen und gewohnte Einstellungen der Kamera beinhalten. Das Szenario in der Wasseraufbereitungsanlage wirkt etwas langweilig und birgt auch kaum Möglichkeiten zur Entfaltung von satter Action mit Kloppereien und Explosionen….wenige Tunnel, lange Gänge und nur ein paar Büroräume lassen schnell Langeweile beim Zuschauer aufkommen. Besonders wenn deren Möglichkeiten zur Inszenierung nicht mal ansatzweise ausgeschöpft wurden.

Somit ist “Panik in Chicago” nur als mittelmäßiger Actioner anzusehen, und dürfte nur hartgesottenen Action-Freaks gefallen. Jeff Fahey in einer einschlafenden Rolle – nur für Fans des bekannten Schauspielers, der in dutzenden Werken durchaus sein Talent und Können unter Beweis stellte.


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