Todesschrei am Telefon (1980)

Todesschrei am Telefon (1980)

Todesschrei am Telefon

19801 h 34 min
Kurzinhalt

Ein Psychopath hat sich auf das Töten von Frauen durch Erdrosseln spezialisiert. Obendrein fotografiert er deren Leichen, bevor er sich an ihnen vergeht. Während die Polizei im Dunkeln tappt, erlebt die Psychologin Dr. Lindsay Gale in einer Radiosendung einen Mord am Telefon, und zwar live!

Metadaten
Regisseur Robert Hammer
Laufzeit 1 h 34 min
Starttermin 29 Februar 1980
IMDb Id tt0080645
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Nicht schlecht
Bilder

In den 80er Jahren waren die Serien-Killer hoch gefragt bei den Zuschauern. Filme wie “Maniac”, “Henry – Portrait of a Serialkiller” sorgten für Furore und Aufsehen. Den Film “Todesschrei am Telefon” im Original “Don´t answer the phone” ist solch ein Ableger dieser Filme aus dem Jahr 1980.

“Todesschrei am Telefon” ist ein sehr spannender und durchaus härterer Krimi / Thriller mit der Thematik eines Serienmörders. Es war Robert Hammer sein erster und zugleich letzter Film als Regisseur. Ich denke ein paar weitere Filme hätten noch mehr vom Talent und Spürsinn des Regisseurs uns Filmfreunden Freude bereitet.

Ein Spannender, solider Psychothriller mit einem Irren erwartet den Zuschauer beim Film. Mit dem Hang zu Morden, die Opfer zu verprügeln, misshandeln und sie vor allem zu vergewaltigen. Hinzu kommt die Schwere das er die Opfer gerne fotografiert, mit ihnen ins Bett steigt und immer ihnen einen wahren Gentelman präsentiert, der nett und höflich ist und somit das Vertrauen seiner willkürlichen Opfer zu erhaschen.

“Todesschrei am Telefon” bietet auch diverse Szenen der härteren Gangart. Strangulierungen, Folter, Sado Maso dazu zahlreiche nackte Frauenkörper und entblößte Oberkörper. In die Rolle des skrupellosen Killers schlüpfte Schauspieler Nicholas Worth. Ihn kennt man aus unzähligen Filmen, meist in Nebenrollen und aus diversen TV-Serien. Zu seinen Auftritten zählen Filme wie “Barb Wire” (1996), “Darkman” (1990) und “Heartbreak Ridge” (1986). Er liefert im Film eine beeindruckende Leistung als gestörten Psycho-Killer mit religiösen Elementen ab. Hätte ihn man kaum zugetraut.

Etwas mehr Charaktertiefe hätte den Film gut getan. Somit werden die Beweggründe, Hintergründe des Killers nur ansatzweise dem Zuschauer vermittelt. Auch meist nur Bruchstücke durch die Gespräche mit der Psychologin. Die deutsche Synchronisation ist vollkommen in Ordnung und passende Stimmen wurden für die Charaktere ausgewählt. Lediglich der Soundtrack kann einen etwas nerven. Er wirkt kaum stimmig, passt kaum zu den gezeigten Szenen und wiederholt sich des Öfteren im Verlauf des Films. (Stefan)


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