Kritik: Under Pressure (1997)

Kritik: Under Pressure (1997)

Under Pressure

19971 h 24 min
Kurzinhalt

Lyle Wilder ist ein Feuerwehrmann mit Heldenstatus, weil er einst ein Baby aus einem brennenden Crackhaus gerettet hat. Was aber niemand weiß: Er ließ die Mutter in den Flammen sterben, weil er fand, dass Mütter, die ihre Kinder an einen solchen Ort bringen, es nicht verdienen, gerettet zu werden. Zuhause ist Lyle ein dominantes, brutales Familienoberhaupt...

Metadaten
Regisseur Craig R. Baxley
Laufzeit 1 h 24 min
Starttermin 22 August 1997
IMDb Id tt0118670
Detail
Medien
Film-Details Verfügbar
Bewertung Sehr Gut
Bilder
Manchmal funktionieren auch die sogenannten” kleinen” Filme und bringen Resultate hervor, so wie “Under Pressure” die man ihnen angesichts der limitierten Ausgangsbedingungen bezüglich Budget, Locations und Ausstattung gar nicht zugetraut hätte. Im Fall von “Under Pressure” greift das B-Movie-Prinzip derart positiv, dass man sich im Nachhinein fragt, warum man außer Charlie Sheen niemanden aus der Darsteller-Riege erkannt hat. Was indes kein Wunder ist, denn Charlie Sheen ist das alleinige Bonbon, welches sich das Filmprojekt finanziell gönnt. Alles andere ist, wie gesagt, sehr bescheiden: die Zahl der Akteure und Schauplätze, die Originalität der Story, die Auflösung des Spannungbogens etc…
Bilder von "Under Pressure"

© 1997 Largo Entertainment − Alle Rechte vorbehalten.

Aber, und das ist das Wesentliche: es funktioniert. Und zwar geradewegs durch die vermutlich haushaltsbedingte Verdichtung des Sets, der Dekoration und Anzahl der Protagonisten. Es bleibt also alles mehr als übersichtlich, und das bedeutet in unserem Fall einen Extrapunkt, denn zu keinem Zeitpunkt verspricht dieser Film in seiner Exposition mehr als ein sich sukzessiv in seiner Gewalttätigkeit steigerndes Nachbarschaftsdrama inmitten der eigentlich sattsam bekannten US-Suburbia. Was wiederum nicht negativ zu Buche schlägt, weil die Darstellerleistungen deutlich über dem Durchschnitt liegen und diesem Film – auch ohne aufwendige Special-Effects und Kameratricks – durchaus Thrill einzuhauchen vermögen.
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