Verführung einer Nonne (1975)

Verführung einer Nonne (1975)

Verführung einer Nonne

19751 h 34 min
Kurzinhalt

Tony, ein gut aussehender Student, den die Mädchen lieben, wird von seinem Studienplatz in seine Heimat gerufen. Sein einziger, noch lebender Verwandter, ist sein schwerreicher Onkel, der im Sterben liegt. Tony möchte ihn in seinen letzten Tagen beistehen. Ganz nebenbei kann er auch seine Freunde wieder sehen, mit denen er wilde Orgien feiert, und ganz nebenbei widmet er sich seinen Liebschaften. Alles ändert sich schlagartig, als zur Pflegeunterstützung eine blutjunge Nonne ins Haus geholt wird. Tony verliebt sich in das junge Ding und hat plötzlich kein Interesse mehr an seinen Freunden und an anderen Mädchen.

Metadaten
Laufzeit 1 h 34 min
Starttermin 1 Januar 1975
IMDb Id tt0073469
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Nicht schlecht
Bilder
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Der italienische Regisseur Pier Giorgio Ferretti, ist ein Pseudonym Giuliano Biagettis (doch dessen bin ich mir nicht sicher), drehte 1975 die Dramödie „La Novizia – Verführung einer Nonne“, die das Nunploitation-Genre streift und abtastet. Für die weibliche Hauptrolle konnte man Italo-Erotik-Ikone Gloria Guida („Oben ohne, unten Jeans“) gewinnen.
„Ich mach‘ die Beine so weit auseinander wie ein Scheunentor!“
Als Vittorios (Gino Milli, „Mordanklage gegen einen Studenten“) Onkel Don Nini (Lionel Stander, „Milano Kaliber 9“) im Sterben liegt, kehrt er nach seinem Studium in Rom in seine sizilianische Heimat zurück. Don Nini hat die junge, attraktive Novizin Maria (Gloria Guida) zu seiner Pflege angestellt. Statt mit seinem Schicksal zu hadern, liegt er Vittorio mit zahlreichen Anekdoten und Zoten aus seinem ehemals so umtriebigen Liebesleben in den Ohren und ermutigt ihn, es ihm gleichzutun und keine erquickliche sexuelle Gelegenheit auszulassen. Wenn Vittorio nicht gerade seinem Onkel zuhört oder mit seinen alten Kumpeln Rodolfo (Fiore Altoviti, „Eiskalt wie das Schweigen“) und Saretto (Beppe Loparco, „La Cecilia“) die Dorfstraßen unsicher macht, vergnügt er sich mit seiner alten Jugendliebe Nunziatina (Femi Benussi, „Der Mafiaboss – Sie töten wie Schakale“), die mit ihm ohne jede Skrupel ihren Ehemann betrügt. Mit der Zeit findet Vittorio jedoch weitaus mehr Gefallen an Maria, die zwischen all der geballten Männlichkeit zunehmend Probleme bekommt, ihre Libido zu unterdrücken und sich ebenfalls für Vittorio zu interessieren beginnt…
„Du bist keine Nonne – du bist eine Frau!“

Ferretti geht streng chronologisch vor und zeigt zunächst, wie Vittorio von seinen Freunden am Bahnhof abgeholt wird. Auf humoristische Weise wird Vittorio die Gemeinschaft des Dorfs vorgestellt, durch das man nun abends und nachts gemeinsam zu ziehen pflegt. Man trinkt etwas, lässt sich zu einem Besuch bei einer Prostituierten (Sofia Lusy, „Oh, Serafina!“) überreden (und hübsch neppen) und gabelt junge Touristinnen auf, die man mit nach Hause nimmt. Stolz präsentiert man die Brüste der Engländerin Onkel Nini, bevor sich beide Mädels zu ihm ins Sterbebett legen und sich befummeln lassen, während dieser pausenlos über Frauen und Sex schwadroniert. All dies bekommt die arme Maria mit, während man sich als Zuschauer in einer überzeichneten, wenig nachvollziehbar anmutenden Sex-Klamotte wähnt. Als sich Nunziatina wieder einmal nach Vittorio verzehrt, nimmt er sie notgedrungen mit zu sich, was Maria ebenfalls beobachtet und beginnt, sich selbst zu betatschen. Maria und die feier- und sexwütigen jungen Menschen freunden sich schließlich miteinander an und tanzen zusammen ausgelassen zu Musik. (Zsolt)


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