Waterloo (1970)

Waterloo (1970)

Waterloo

19702 h 14 min
Kurzinhalt

Im Jahr 1815 entkommt der ehemalige französische Kaiser Napoleon aus seinem Exil Elba, nachdem man ihn nach den langen Kriegen, dem fatalen Rußlandkreuzzug und der Niederlage bei Leipzig dorthin verbannt hatte. Überraschenderweise schafft es der Ex-Imperator, die Armee wieder auf seine Seite zu ziehen und gegen den König Louis ziehen zu lassen. Der bittet jedoch ganz Europa zu Hilfe und Arthur Wellesly, Duke of Wellington macht sich mit einer zusammengewürfelten Armee aus mehreren Ländern an die Verteidigung.Auf dem Schlachtfeld von Waterloo muß sich das Schicksal Europas schließlich endgültig entscheiden, als beide Parteien aufeinandertreffen...

Metadaten
Laufzeit 2 h 14 min
Starttermin 26 Oktober 1970
IMDb Id tt0066549
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut
Bilder
Es war keine Schlacht wie jede andere, die am 18. Januar 1815 nahe des belgischen Dorfes Waterloo stattfand. Je 70.000 Mann standen sich gegenüber, als Sir Arthur Wellesley, Duke of Wellington und Gebhardt Leberecht Blücher gemeinsam gegen Napoleon I. zogen, um Europa von dessen 18-jähriger Herrschaft zu befreien. Eine gigantische Schlacht tobte an jenem Tag, an deren Ende nicht nur unzählige Gefallene die Felder säumten, sondern auch die entscheidende Niederlage des ruhmreichen Feldherrn Napoleon I. stand.
Der russische Regisseur und Schauspieler Sergeij Bondartschuk hat sich 1969 den historischen Stoff vorgenommen, um der monumentalen Schlacht ein filmisches Denkmal zu setzen. Mit großem finanziellen und technischen Aufwand sowie einer immensen Schar an Komparsen gelang es Bondartschuk, ein realistisches Kriegsszenario auf die Leinwand zu bannen. Vor allem aber durch die schauspielerische Leistung des Starensembles mit Rod Steiger als Napoleon, Orson Welles als Louis XVIII. und Christopher Plummer als Sir Arthur Wellesley, Duke of Wellington ist Waterloo ein cineastisches Meisterwerk geworden.
Bilder von "Waterloo"

© 1970 Paramount − Alle Rechte vorbehalten.

Bondartschuk unterstrich mit diesem Film seinen Ruf als Spezialisten für Monumentalverfilmungen, den er sich mit der vierteiligen Verfilmung von Tolstois Krieg und Frieden zwei Jahre zuvor erworben hatte. Die langjährige Zusammenarbeit mit Militärberatern bei diesem Projekt schlägt sich auch in der effektvollen Inszenierung der Massenszenen und den präzisen und faszinierenden Schlachtengemälden in Waterloo nieder, die bis heute nichts an Kraft und Eindringlichkeit eingebüßt haben. (Zsolt)


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