Yanks – Gestern waren wir noch Fremde (1979)

Yanks – Gestern waren wir noch Fremde (1979)

Yanks - Gestern waren wir noch Fremde

19792 h 18 min
Kurzinhalt

England 1942: Tausende von amerikanischen Soldaten werden im britischen Dorf Stalybridge stationiert und auf die Invasion der Alliierten in der Normandie vorbereitet. Unter den "Yankee"-Soldaten ist auch der schüchterne Armeekoch Matt Dyson (Richard Gere), der sich Hals über Kopf in die ortsansässige Jean (Lisa Eichhorn) verliebt. Die verheiratete Helen (Vanessa Redgrave) beginnt ebenfalls eine Affäre mit einem US Sergeant (William Devane)...

Metadaten
Regisseur John Schlesinger
Laufzeit 2 h 18 min
Starttermin 1 September 1979
IMDb Id tt0080157
Detail
Medien
Film-Details
Bewertung Sehr Gut
Bilder
Der Film geht auf eine Problematik ein, die uns Deutschen wenig oder gar nicht bekannt ist. Während des zweiten Weltkriegs wurden nach und nach Millionen von GIs in England zusammengezogen, um die Invasion Kontinentaleuropas vorzubereiten und um sie wiederum auf die Invasion und den Krieg vorzubereiten.
Natürlich entstanden hierbei erhebliche Schwierigkeiten zwischen Engländern und Amerikanern. Dies wird sehr schön dargestellt, was man schon daraus ableiten kann, daß man den Film genauso gut in Deutsch wie in Englisch sehen kann. Die Übersetzung ist sehr gut.
Bilder von "Yanks - Gestern waren wir noch Fremde"

© 1979 CIP Filmproduktion GmbH − Alle Rechte vorbehalten.

Im Besonderen wird vor diesem Hintergrund die Liebesgeschichte einer Engländerin (Lisa Eichhorn) und eines US-Soldaten (Richard Gere) erzählt. (Und ein wenig die ihrer jeweils besten Freunde)
Alle Darsteller, auch die Nebendarsteller, sind hervorragend (viele davon sind einem auch bekannt, wie z. Bsp. Vanessa Redgrave und (William?) Devine)und der Film hat eine wunderbare Grundstimmung, die allerdings ein wenig schwermütig ist. Dies ist exemplarisch auch an der Schlussszene festzumachen. Zwar gelingt es den beiden Engländerinnen, ihre amerikanischen Liebsten noch einmal kurz vor dem überraschenden Einrücken an die Front zu sehen, aber eben nur das. Sie müssen sie, eine selbst mit dem Kind unter dem Herzen, in das ungewisse Schicksal des Krieges ziehen lassen.
Bilder von "Yanks - Gestern waren wir noch Fremde"

© 1979 CIP Filmproduktion GmbH − Alle Rechte vorbehalten.

 

Der damalige Rassismus in den US-Streitkräften gegen die schwarzen Soldaten und die Problematik, dass eine Engländerin einen britischen Freund hat, der an der Front steht (und später fällt, was ihr dann ihre Angehörigen vorwerfen). Dies alles wird einfach sehr gekonnt, sehr feinsinnig und überzeugend gespielt und erzählt. (Zsolt)


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